Call und Einreichungsinformationen
Die Einreichung der Beiträge für die diesjährige GeNeMe ist in ein zweistufiges Einreichungsverfahren unterteilt. Folgende Schritte werden dabei durchlaufen:
Schritt 1: (bis 12.04.2026) - Einreichung der Abstracts
Einreichung eines Abstracts im Umfang von 3.000 Zeichen (exkl. Literatur und ggf. 2-3 aussagekräftigen Abbildungen) zur Themenvorstellung, zugeordnet zu einem der nachfolgend beschriebenen Tracks im Format Forschungsbeitrag, Research in Progress, Projektbeitrag oder Anwendung aus der Praxis. Alle Informationen rund um die Einreichung finden sie auf der Seite Abstract Einreichung
Schritt 2: (bis 21.06.2026) - Beitragseinreichung
Ausarbeitung des angenommenen Abstracts zu einem Forschungsbeitrag, Research in Progress, Projektbeitrag oder Beitrag zu Anwendungen aus der Praxis. Alle Informationen zu den Formaten, Vorlagen und zum Einreichungsystem finden sie auf der Seite Beiträge Einreichen
Trackthemen
Die nachfolgenden thematischen Fokusierungen geben eine Orientierung und dienen als offene Einladung zur Beitragseinreichung.
PARTIZIPATIVE FORSCHUNG
- Bedeutung, Ziele und Wirkungen partizipativer Methoden in digitalen, analogen und hybriden Forschungsprozessen
- Rollen von Teilnehmenden in partizipativer Forschung, etwa Co-Forschende oder Mitgestaltende
- Erfolgsfaktoren gelingender Beteiligung in partizipativen Projekten und Interventionen
- Reflexion von Grenzen und Hürden partizipativer Ansätze
- Wahrgenommene Wirksamkeit und Bedeutung von Beteiligung aus Sicht der Teilnehmenden
ZUKUNFT DIGITALER PARTIZIPATION
- Einsatz von zukünftigen Technologien in partizipativen Prozessen
- Erwartungen, Vertrauen und Verhalten gegenüber KI in Beteiligungsformaten
- Einfluss maschineller Beteiligung auf demokratische Entscheidungsprozesse
- Ethische Fragen der Integration von KI in Partizipation
- Ko-Existenz von Mensch und Maschine im Kontext von Partizipation
PARTIZIPATION UND DEMOKRATIE
- Normative Grundlagen und empirische Gütekriterien digitaler Partizipationsprozesse
- Einfluss digitaler Technologien auf Qualität, Dynamik und Ergebnisse partizipativer Entscheidungsfindung
- Digitale Umsetzung komplexer Entscheidungsverfahren wie Konsensbildung, Deliberation oder Mediation
- Partizipative Interventionen (z. B. Citizen-Science-Ansätze) für nachhaltiges Verhalten
- Herausforderungen und Grenzen digitaler Partizipation für resiliente Demokratie
PARTIZIPATION ALS KO-KREATION
- Partizipatives Arbeiten und Ko-Kreation in hybriden und virtuellen Settings (z. B. COIL)
- Immersive Realities (Augmented, Virtual und X-Reality) für partizipatives Arbeiten und Ko-Kreation
- KI-gestützte kollaborative Wissens- und Entscheidungsprozesse für partizipatives Arbeiten und Ko-Kreation
- Werkzeuge, Schnittstellen und Infrastrukturen für partizipatives Arbeiten und Ko-Kreation
- Partizipative Gestaltungstechniken (u. a. UX, Co-Design, Gamification)
PARTIZIPATION IN DIGITALEN UND HYBRIDEN GEMEINSCHAFTEN
- Gemeinschaften in digitalen und hybriden Räumen und ihre sozialen, kulturellen und machtbezogenen Dynamiken
- Moderation, soziale Kuratierung und Konfliktbearbeitung in digitalen Gemeinschaften
- Digitale und hybride Interaktionsräume für Partizipation und Aushandlungsprozesse
- Radikalisierung, Resilienz und Intervention in digitalen Gemeinschaften
- Vergleich sozialer Dynamiken in digitalen und nicht-digitalen Partizipationsformaten
PARTIZIPATION IN DIGITALEN BILDUNGSPROZESSEN
- Kompetenzanforderungen an digitale Souveränität
- Partizipative Gestaltung, Nutzung und Governance digitaler Bildungsplattformen
- Communities of Practice als partizipative Lernformate in digitalen und KI-gestützten Lernumgebungen
- Partizipation in Open Education
- Nachhaltige Wirksamkeit von Partizipation in digitalen Bildungsprozessen
- Partizipation in der akademischen Selbstverwaltung
Alle Abstracts für Forschungs- und Projektbeiträge werden im double-blind Review-Verfahren begutachtet. Anschließend werden die Gutachten den Autor:innen unabhängig vom Annahmestatus zugestellt. Bite beachten Sie, dass die Einreichung und Begutachtung von Beiträgen, die Rückmeldung über die Annahme sowie die Überarbeitung angenommener Beiträge etc. ausschließlich über das Konferenzmanagementsystem confTool erfolgt.
Als nachwuchsorientierte Tagung laden wir insbesondere Studierende ein, Beiträge in einem der Formate einzureichen. Für eine entsprechende Bewertung anhand für das Hochschulstudium typischer Kriterien bitten wir um Kennzeichnung der eingereichten Beiträge als Studierendenbeitrag.