19.04.2017

gender³ revisited: Gender in Transition

gender³ revisited: Gender in Transition © Jana Höhnisch gender³ revisited: Gender in Transition © Jana Höhnisch
gender³ revisited: Gender in Transition

© Jana Höhnisch

Die Zeiten, als Geschlechterfragen und -forschung noch mit sektiererischem Feminismus assoziiert wurden und ideologisch verminten Zündstoff für akademische, politische, publizistische und Stammtisch-Diskurse waren, scheinen bisweilen zwar immer noch nicht passé. Dessen ungeachtet hat sich in den letzten Jahrzehnten ‚Gender‘ jedoch zu einer leistungsstarken Analysekategorie für soziale und kulturelle Phänomene und Prozesse entwickelt und sich so – indirekt – auch als macht- und ideologiekritisches bewusstseinsbildendes Instrument gegen jegliche geschlechtlich argumentierenden Asymmetrien etabliert und bewährt. Grundlegende und weiterführende Kenntnisse zu historischen Traditionslinien und aktuellen Perspektiven dieses ‚Gender Turn‘, wie er bspw. in Begriffen bzw. Konzepten des ‚Gendermainstreaming‘, der ‚Gender Critics‘, der ‚Gender-Diversity‘, ‚Gender Agency‘ oder ‚Gender Governance‘ zunehmend auch verschiedenste politische Handlungs- und Berufsfelder mitbestimmt, gehören daher als Teil einer allgemeinen und kritischen kulturellen Selbst- und Fremdkompetenz zu wichtigen fächerübergreifenden Schlüssel- und Basisqualifikationen.

Das interdisziplinären Triple-Lehrprojekte der GenderConceptGroup wird im Sommersemester 2017 fortgesetzt. Mit gender³ revisited führt das nachgefragte Lehrformat variierter Form fort.

In den vergangenen Jahren fanden bereits drei große interdisziplinäre Triple-Lehrprojekte der GenderConceptGroup statt. gender³ (WiSe 2014/15, gender³ reloaded(WiSe 2015/16) und gender³ intersektional (WiSe 2016/17) befassten sich mit Fragen, Ansätzen und Perspektiven der sozial- und kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung.

Die Veranstaltungsreihe kann für Studierende der Philosophischen Fakultät und der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften im AQua-Bereich, im Ergänzungsbereich STEX und im Ergänzungsbereich Master belegt werden, sowie in ausgewählten fachwissenschaftlichen Modulen der Anglistik, Germanistik, Geschichte und katholischen Theologie. Im AQua- und Ergänzungsbereich können dabei 2 bis 5 Credits erreicht werden. Die fachwissenschaftlichen Credits werden von den jeweiligen Fachstudienberatern vergeben.

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Betty Baumann
Letzte Änderung: 15.05.2017