GenderHochDrei

Die Zeiten, als Geschlechterfragen und -forschung noch mit sektiererischem Feminismus assoziiert wurden und ideologisch verminten Zündstoff für akademische, politische, publizistische und Stammtisch-Diskurse waren, scheinen bisweilen zwar immer noch nicht passé. Dessen ungeachtet hat sich in den letzten Jahrzehnten ‚Gender‘ jedoch zu einer leistungsstarken Analysekategorie für soziale und kulturelle Phänomene und Prozesse entwickelt und sich so – indirekt – auch als macht- und ideologiekritisches bewusstseinsbildendes Instrument gegen jegliche geschlechtlich argumentierenden Asymmetrien etabliert und bewährt.
Grundkenntnisse dieses ‚Gender Turn‘, wie er bspw. in Begriffen bzw. Konzepten des ‚Gendermainstreaming‘, der ‚Gender Critics‘, der ‚Gender-Diversity‘, ‚Gender Agency‘ oder ‚Gender Governance‘ zunehmend auch verschiedenste politische Handlungs- und Berufsfelder mitbestimmt, gehören daher als Teil einer allgemeinen und kritischen kulturellen Selbst- und Fremdkompetenz zu wichtigen fächerübergreifenden Schlüssel- und Basisqualifikationen.

 

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Gender3 - GenderHochDrei: genderwissenschaftliches Tripleprojekt

WS 2014/15


ResonanzRaum





 

Erste oder auch ergänzende Einblicke bot im WiSe 2014/15 das von Professuren der GenderConceptGroup initiierte kombinierte Lehr-Projekt „gender³ – GenderHochDrei. Genderwissenschaftliches Triple-Projekt“.

Es setzte sich aus drei fächerübergreifenden Einzelveranstaltungen bzw. ‑veranstaltungsreihen zusammen:
Den Auftakt machte im Oktober 2014 der Gastvortrag „GenderKarrieren. Mitspielen – strategisch handeln. Praktische Organisationsanalyse mit Gender-Aspekten“ der Züricher Juristin, Unternehmens- und Politikberaterin Zita Küng.
Ende November folgte der Lese- und Vortragsabend „GeschlechterGeschichten – Lange GenderLeseNacht TUD“, an welchem, umrahmt von einem visuellen, musikalischen und lukullischen Rahmenprogramm, Meisterdenker(/innen?) der abendländischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte sowie ein Abendvortrag (Prof. Dr. Karin Hausen, TU Berlin) aufregende bis einschläfernde, ärgerliche, interessante bis amüsante Statements zur alt-neuen ‚Geschlechterfrage‘ geben wurden.
Den Abschluss bildete im Dezember 2014 sowie Januar und Februar 2015 schließlich die abendliche Vortragsreihe „Gender-PartnerSCHAFFT Brücken: Dresden – Trento – Wroclaw“, bei der drei internationale und interdisziplinäre ‚Professoren/innen-Tandems‘ von der TU Dresden und ihrer Partneruniversitäten Trento (I) und Wroclaw (PL) die wechselseitig vorhandenen gender-markierten Fach- und Wissenslandschaften aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive erkundeten und einem breiten Auditorium vorstellten.

gender³ - Dokumentationsmappe

Mappe zu genderhochdrei

Die Dokumentationsmappe zum genderwissenschaftlichen Triple-Projekt "gender³" wurde auf dem 2. Nachwuchskolloquium zur Geschlechterforschung präsentiert. Sie enthält neben Plakaten, Berichten und Fotos auch die Steckbriefe aus der Langen GenderLeseNacht und die Lehr- und Prüfungsunterlagen.

Die Mappe kann jederzeit per Mail bei der GenderConceptGroup bestellt werden:
GenderConceptGroup@mailbox.tu-dresden.de





Impressionen:

LeseNacht 1 © Jana Höhnisch LeseNacht 1 © Jana Höhnisch
LeseNacht 1

© Jana Höhnisch

LeseNacht 2 © Jana Höhnisch LeseNacht 2 © Jana Höhnisch
LeseNacht 2

© Jana Höhnisch



 

GenderHochDrei reloaded © Jana Höhnisch GenderHochDrei reloaded © Jana Höhnisch
GenderHochDrei reloaded

© Jana Höhnisch

Gender3 reloaded - GenderHochDrei reloaded: Genderwissenschaftliches Triple-Projekt

WS 2015/16


ResonanzRaum





Nach der ersten Annäherung im vorangegangenen Studienjahr boten sich zweite, vertiefende Einblicke im WiSe 2015/16 in dem von der GenderConceptGroup  initiierten Lehr-Projekt „gender³ – GenderHochDrei reloaded. Genderwissenschaftliches Triple-Projekt“.

Es setzte sich aus drei fächerübergreifenden Einzelveranstaltungen bzw.
‑veranstaltungsreihen zusammen:
Den Auftakt machte in der Reihe GenderLectures im Oktober 2015 der Gastvortrag „Geschlecht erleben – Einige theoretische Überlegungen zum Eigensinn des Leibes und der Materialität von Geschlecht“ der Bielefelder Soziologin Prof. Dr. Tomke König. Ende November folgte der Lese- und Vortragsabend „GeschlechterGeschichten reloaded – Lange GenderLeseNacht TUD“, an welchem, umrahmt von einem visuellen und musikalischen Rahmenprogramm, Meisterdenker(/innen?) der abendländischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte sowie ein Abendvortrag (Prof. Dr. Michael Meuser, TU Dortmund, „Unsichere Zeiten. Anmerkungen zum Diskurs der Krise des Mannes“) aufregende bis einschläfernde, ärgerliche, interessante bis amüsante Erkenntnisse zur alt-neuen ‚Geschlechterfrage‘ boten. Den Abschluss bildete im Dezember 2015 sowie Januar und Februar 2016 schließlich die abendliche Vortragsreihe „GenderPartnerSCHAFFT Brücken reloaded: Dresden – Trento – Wroclaw“, bei der drei internationale und interdisziplinäre ‚Professoren/innen-Tandems‘ von der TU Dresden und ihren Partneruniversitäten Trento (I) und Wroclaw (PL) die wechselseitig vorhandenen gender-markierten Fach- und Wissenslandschaften aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive erkundeten und einem breiten Auditorium vorstellten.

gender³ reloaded - Dokumentationsmappe

GenderHochDrei relaoded_Dokumentationsmappe_WS 15-16_Deckblatt © Jana Höhnisch GenderHochDrei relaoded_Dokumentationsmappe_WS 15-16_Deckblatt © Jana Höhnisch
GenderHochDrei relaoded_Dokumentationsmappe_WS 15-16_Deckblatt

© Jana Höhnisch

Die Dokumentationsmappe zum zweiten genderwissenschaftlichen Triple-Projekt "gender³ reloaded" enthält neben Plakaten, Berichten und Fotos auch die Steckbriefe aus der Langen GenderLeseNacht und die Lehr- und Prüfungsunterlagen.

Die Mappe kann per Mail bei der GenderConceptGroup bestellt werden:
GenderConceptGroup@mailbox.tu-dresden.de









Impressionen:

LeseNacht reloaded 1 © Jana Höhnisch LeseNacht reloaded 1 © Jana Höhnisch
LeseNacht reloaded 1

© Jana Höhnisch

LeseNacht reloaded 2 © Jana Höhnisch LeseNacht reloaded 2 © Jana Höhnisch
LeseNacht reloaded 2

© Jana Höhnisch

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Peggy Froese
Letzte Änderung: 24.03.2017