Zum Inhaber der Professur

D. Schrage © Dominik Schrage

Professor für soziologische Theorien und Kultursoziologie

Name

Herr Prof. Dr. Dominik Schrage

Organisationsname

Institut für Soziologie

Institut für Soziologie

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Falkenbrunnen, Raum 231 Chemnitzer Str. 46a

01187 Dresden

Adresse postal

Postadresse:

Technische Universität Dresden Philosophische Fakultät
Institut für Soziologie

01062 Dresden

Sprechzeiten:

Mittwoch:
09:00 - 10:30
(in der Regel)

Anmeldung in OPAL (https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/8556806153)

Dominik Schrage ist seit Mai 2015 Sprecher der Sektion Kultursoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, seit 2005 ist er Mitglied des Vorstands dieser Sektion. Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte liegen in der Konsumsoziologie, in der Soziologie der Medien und insbesondere der auditiven Kultur sowie in der Ausarbeitung einer theoretisch reflektierten, an exemplarischen Fallanalysen entwickelten Diagnose des Zusammenhangs der sozialstrukturellen, medientechnischen und der ästhetische Formen betreffenden Transformationen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Den konsumsoziologischen Schwerpunkt bearbeitet Schrage seit 2002, vornehmlich in der AG Konsumsoziologie, die er zusammen mit Kai-Uwe Hellmann leitet und die in der Sektion Kultursoziologie beheimatet ist. Auch seine Habilitationsschrift „Die Verfügbarkeit der Dinge. Eine historische Soziologie des Konsums“ (2009) ist diesem Schwerpunkt zuzurechnen. Die im 20. Jahrhundert manifest werdende Bedeutung technischer Medien für gesellschaftliche Subjektformen hatte Schrage bereits in seiner Dissertation „Psychotechnik und Radiophonie. Subjektkonstruktionen in artifiziellen Wirklichkeiten 1918-1932“ (2001) untersucht. Sein besonderes Interesse an der auditiven Kultur geht auch auf die Beschäftigung mit dem frühen Radio und Hörspiel in seiner Dissertation. In einigen seit 2007 erschienenen kleineren Arbeiten verfolgte er dieses Thema weiter, es ist auch der Hintergrund für das seit 2014 zunächst in Lüneburg und seit 2015 an der TU Dresden laufende Forschungsprojekt „‚Time has come today‘. Die Eigenzeiten popmusikalischer Chronotopoi und ihr Beitrag zur temporalen Differenzierung von Lebenswelten seit den 1960er Jahren“. Dieses ist dem DFG-Schwerpunktprogramm „Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne“ zugeordnet und läuft bis April 2017; im Projekt tätig ist der Musikwissenschaftler Holger Schwetter (Postdoc) und als Doktorandin die Soziologin Anne-Kathrin Hoklas. Das Projekt untersucht die Rolle populärer Musik in den gesellschaftlichen Umbrüchen der 1970er und frühen 1980er Jahren, es bezieht dabei die kultursoziologischen Fragen nach den für diese Zeit typischen genuin musikbezogenen Erlebnisweisen und den sozialen Formen ihrer Zelebration und Verbreitung (wie der Landdiskothek) auf die in der Soziologie geläufigen Erkenntnisse zu den sozialen Wandlungsprozessen dieses Zeitabschnitts.

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Dominik Schrage
Letzte Änderung: 02.04.2017