03.12.2018

Innovationen durch neue Werkstoffe:­ 7. Dresdner Werkstoffsymposium am 6. und 7.12.2018

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© Christian Hüller

Ob in der Mikroelektronik, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der Automobiltechnik oder im Maschinen- und Anlagenbau: immer sind es die Werkstoffe, die innovativen Produkten Vorschub leisten. So kommen spezielle Keramiken als Membranen für die Gastrennung oder für die sichere und effiziente Wasseraufbereitung in Industrie und Haushalten zum Einsatz, Halbleitermaterialien sind der Grundstoff für die moderne Mikroelektronik und Metalllegierungen als Leichtbauwerkstoffe helfen bei Autos und Flugzeugen dabei, wertvolle Ressourcen zu sparen und garantieren gleichzeitig höchste Sicherheit für Insassen und Passagiere. „Technischer Fortschritt ist ohne neue Werkstoffe undenkbar“, sagt Prof. Christoph Leyens vom Institut für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden. „Als Verbraucher sehen wir oftmals nur das Produkt, also zum Beispiel ein hochfunktionales Smartphone, ein leichtes Sportgerät oder ein bequemes Verkehrsmittel. Die Werkstoffe bleiben meist im Verborgenen.“ 

Werkstoff © Institute of Aerospace Engineering, TUD/Fraunhofer IWS Werkstoff © Institute of Aerospace Engineering, TUD/Fraunhofer IWS

3D-gedrucktes Triebwerksbauteil für Raumfahrtanwendungen

Werkstoff

3D-gedrucktes Triebwerksbauteil für Raumfahrtanwendungen © Institute of Aerospace Engineering, TUD/Fraunhofer IWS

Deshalb stellen Forscher der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden auf dem vom Institut für Werkstoffwissenschaft organisierten 7. Dresdner Werkstoffsymposium am 6. und 7. Dezember 2018 die Werkstoffe in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Werkstoffe für die industrielle Fertigung“ präsentieren namhafte Wirtschafts- und Wissenschaftsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz neueste Forschungs- und Entwicklungsergebnisse moderner Werkstoffe im Zusammenhang mit ihren Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien. Es wird deutlich, dass durch kleinere Prozessfenster und komplexere Werkstoffe zunehmend eine engere Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren aus der Werkstoff- und Fertigungsbranche sowie aus dem Bereich der Produktentwicklung erforderlich ist. Die additive Fertigung als Innovationstreiber fehlt dabei natürlich nicht.

Auch bei der Abendveranstaltung in der Gläsernen Manufaktur Dresden geht es um Werkstoffe. Hier können die Referenten und Gäste die Faszination der Produktion des e-Golf hautnah erleben. Ohne geeignete Werkstoffe für die Batterie, die Karosserie, das Fahrwerk, die Elektronik und die Reifen würden die Bänder stillstehen.     

Hintergrund:
Das Institut für Werkstoffwissenschaft der  TU Dresden gehört zu den führenden Universitätsinstituten, das in Forschung und Lehre ein breites Werkstoffspektrum von Elastomeren und Polymeren, Keramiken bis hin zu den Metallen abdeckt. Einzigartig ist die starke Vernetzung des Instituts in die Dresdner Wissenschaftslandschaft hinein, die im DRESDEN-concept ihren Ausdruck findet. Bei acht von zehn Professuren des Instituts für Werkstoffwissenschaft sind die Inhaber der Professur in leitender Funktion in Instituten der Leibniz Gemeinschaft und der Fraunhofer Gesellschaft tätig. Fachliche Breite und hervorragende Vernetzung sind ein Markenzeichen der Dresdner Werkstoffwissenschaft. 

Informationen für Journalisten:
Prof. Dr.-Ing. Christoph Leyens
Tel.: 0351 463-42480
Christoph.Leyens@tu-dresden.de

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Letzte Änderung: 03.12.2018