Rückblick Girls´Day 2018

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Girls‘ Day an der TU Dresden – ein Erfolgsprojekt - Fast 100 interessierte Schülerinnen forschten am 26. April an der TU Dresden

Am 26.04.2018 öffneten sich anlässlich des 18. bundesweiten Zukunftstages erneut die Labortüren der Technischen Universität Dresden. Fast 100 Schülerinnen haben dieses Jahr im Rahmen von zwölf verschiedenen Veranstaltungen am Girls‘ Day an der TU Dresden teilgenommen. Das ist ein neuer Teilnehmerinnenrekord! Auch in diesem Jahr hieß es wieder „Mitmachen“ statt nur „Zuschauen“, und das vermittelte Wissen selbst in Form von kleinen Projektaufgaben aktiv anwenden. Dabei wurden Veranstaltungen in den Bereichen Werkstoffwissenschaften, Informatik, Physik, Biowissenschaften, Chemie und Elektrotechnik angeboten.

Mädchen arbeiten am Computer © Sylvia Kapplusch, Informatik Mädchen arbeiten am Computer © Sylvia Kapplusch, Informatik
Mädchen arbeiten am Computer

© Sylvia Kapplusch, Informatik

Elektroingenieurinnen für einen Tag erforschten das Thema künstliche Intelligenz und Digitaltechnik und erhielten so einen guten und sehr realitätsnahen Einblick in das Berufsfeld und Studium. „Nach anfänglicher Skepsis gab es reges Interesse und viele Fragen“, berichtet Steffen Seitz, Mitorganisator des Angebotes von der Professur für Grundlagen der Elektrotechnik. Er hofft, dass es den Mädchen genauso viel Spaß gemacht hat wie ihm und freut sich auf ein Wiedersehen zu Studienbeginn in 3-4 Jahren.
Im Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik laminierten die Schülerinnen eine Platte aus faserverstärkten Kunststoffen, aus welchen dann Ansteckbuttons gefertigt wurden. „Das Highlight war die Untersuchung von Überraschungseiern im CT, wobei in das Innere der Eier geschaut wurde ohne diese zu öffnen“, erzählt Diana Wolfrum, Mitorganisatorin des Angebots.

Mädchen bauen eine Nebelkammer © Anne Feuerhack - IKTP Mädchen bauen eine Nebelkammer © Anne Feuerhack - IKTP
Mädchen bauen eine Nebelkammer

© Anne Feuerhack - IKTP

Am Institut für Kern- und Teilchenphysik wurde mit einem einführenden Vortrag zum Thema Astroteilchenphysik, Teilchenphysik und Kosmologie gestartet. Danach konnten die Schülerinnen selbst aktiv werden und in kleineren Gruppen Nebelkammern bauen, um dort hoffentlich kosmische Teilchen zu sehen. „Tatsächlich konnte diesmal jede Gruppe viel Bewegung in ihren Nebelkammern verzeichnen. Alle waren sehr von den Spuren in den leuchtenden Kammern fasziniert und uns gelang es, den Schülerinnen die kleinsten Teilchen etwas greifbarer zu machen“, schildert Projektleiterin Anne Feuerhack.
Bereits zum vierten Mal hatten Beschäftigte des Schwerpunktprogramms SPP1708 einen abwechslungsreichen, informativen Tag vorbereitet, um das Interesse an der Chemie zu schüren. Die Schülerinnen absolvierten fünf Stationen, wobei sie jedes Mal auf einen anderen interessanten Aspekt der Chemie stießen. „Das chemische Verhalten von brodelndem Trockeneis, die Herstellung vergoldeter Münzen oder farbiger Salzperlen, schillernder Goldregen, fluoreszierende Farben und Silberbäumchen waren dabei nur ein Teil der Versuche, die die Mädchen mit Bravour und viel Eifer meisterten“, freut sich Girls‘ Day-Verantwortliche Alina Markova.
Am cfaed wurde das breite Spektrum von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung demonstriert, und das anhand von gut erfahrbaren Beispielen wie "Die Welt der Farben" oder "Was steckt im iPhone?". „Die Mädchen waren sehr interessiert und voll dabei – besonders der Mix von Naturwissenschaften und Ingenieurswissenschaften kam gut an und erzeugte interessante Fragen. Gestaunt haben wir, in welch jungen Jahren sich einige Mädchen schon recht konkrete Gedanken um Berufswahl, Studium etc. machen, berichtet Mitorganisatorin Sandra Bley.

Mädchen an der Großleinwand © Sylvia Kapplusch, Informatik Mädchen an der Großleinwand © Sylvia Kapplusch, Informatik
Mädchen an der Großleinwand

© Sylvia Kapplusch, Informatik

Das Fazit der Teilnehmerinnen sowie der Organisationsteams war durchweg positiv. Alle Beteiligten erlebten einen spannenden Tag an der TU Dresden und hatten viel Spaß.
Der bundesweite Girls‘ Day findet seit 2001 jährlich mit dem Ziel statt, Mädchen interessante Berufsperspektiven im naturwissenschaftlich-technischen Bereich aufzuzeigen Die Angebote im Rahmen des Girls‘ Days an der TU Dresden erfreuen sich wachsender Beliebtheit, so waren in diesem Jahr acht der zwölf Angebote bereits 14 Tage vorher komplett ausgebucht. An der TU Dresden koordiniert die Stabsstelle Diversity Management die Angebote zum Zukunftstag. Im kommenden Jahr findet dieser am 28. März 2019 statt.

Portrait Bianchin © TU Dresden

Koordinatorin MINT-Projekte

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Dr. Sylvi Bianchin

Kontaktinformationen
Organisationsname

Stabsstelle Diversity Management

Stabsstelle Diversity Management

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Dr. Sylvi Bianchin
Letzte Änderung: 28.05.2018