28.09.2023
Wie erkenne ich eine FDM-Lösung, wenn sie vor mir liegt?
Eine Forschungsgruppe hat immer dann eine Lösung für ihr Forschungsdatenmanagement (FDM), wenn sie in ihrem Alltag bewusst und systematisch mit Forschungsdaten umgeht. Bei einer FDM-Lösung geht es nicht um das neueste Tool, die umfangreichsten Dokumente, die komplexeste IT-Architektur oder schlicht einen administrativen Mehraufwand, sondern lediglich um eine flexible Praxis, die sich stetig an neue Anforderungen anpasst.
Um diese gelebte FDM-Praxis neuen Teammitgliedern (Onboarding) vorzustellen, Abläufe zu visualisieren oder den Umgang mit Forschungsdaten an Fördermittelinstitutionen zu kommunizieren (z.B. im Rahmen von Forschungsanträgen), ist es hilfreich, ein Datenmanagementkonzept zu erstellen. Dieses kurze Dokument hält ihre FDM-Praxis schriftlich fest und macht sie damit greifbar und nutzbar. Sobald sich jedoch in ihrer FDM-Praxis neue Herausforderungen, Chancen oder Anforderungen ergeben, können gezielte FDM-Maßnahmen (FDM-Vorhaben) nötig werden. Die Kontaktstelle Forschungsdaten unterstützt Sie gerne dabei, Anforderungen zu analysieren, Lösungswege aufzuzeigen, Veränderungen zu begleiten oder mit Ihnen Ihre eigenen Ideen und Ansätze zu validieren.
Hierbei hat sich die Methode der ganzheitlichen Betrachtung bewährt: Vier zentrale Aspekte (IT-Systeme, konzeptionelle Maßnahmen, Ressourcen und Verantwortlichkeiten sowie Kompetenzen) werden für eine FDM-Maßnahme stets zusammen betrachtet. So entstehen realistische Lösungen, die sich in Ihre Forschungspraxis integrieren lassen und den bewussten und systematischen Umgang mit Forschungsdaten fördern.
Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch. Kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail über Kontaktstelle Forschungsdaten, buchen Sie sich einen Termin oder nutzen Sie unser Weiterbildungsangebot.