Die Werkstätten und Labore an der Fakultät Erziehungswissenschaften:
Innerhalb der Erziehungswissenschaft steht der Begriff der „Werkstatt“ für eine Lernform, in der praktisches und eigenaktives Lernen, forschendes Lernen und Lernen durch eigene Erfahrungen im Vordergrund stehen. An der Fakultät gibt es verschiedene Werkstätten und Labore, über die Sie sich auf den folgenden Seiten informieren können:
Lehr-, Lern-, Forschungswerkstätten & Labore
Chemielabore
Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Chemie, Chemietechnik, Farbtechnik sowie WTH entwickeln in unseren modern ausgestatteten Chemielaboren ihre experimentellen Kompetenzen für den sicheren Einsatz schulrelevanter, interessanter und teilweise spektakulärer Experimente. Dabei wird besonderer Wert auf die konsequente Einhaltung von Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und Umweltschutz unter schulischen Bedingungen gelegt.
Erziehungswissenschaftliche Lehr- & Forschungswerkstatt (ELF)
Die ELF richtet sich an alle Studierenden, die Interesse daran haben, neue Lehr- und Lernerfahrungen zu sammeln und diese gemeinsam zu reflektieren.
Das Angebot umfasst:
-
das Zertifikat lehren.lernen,
-
kollegiale Fallberatung,
-
Kompetenztrainings sowie
-
ein Tutorenprogramm.
Frühpädagogisches Forschungs- und Lehrlabor
Das „Frühpädagogische Forschungs- und Lehrlabor“ ist ein Labor der Professur für Sozialpädagogik an der Technische Universität Dresden.
Es bietet Studierenden und Forschenden verschiedene Möglichkeiten, insbesondere:
-
praxisnahe Einblicke in frühpädagogische Arbeitsfelder
-
die Durchführung und Auswertung von Forschungsprojekten
-
die Erprobung didaktischer Konzepte
-
die Verbindung von Theorie und Praxis in der Sozialpädagogik
-
Raum für Beobachtung, Analyse und Reflexion pädagogischer Prozesse
Das Labor dient damit als Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung, universitärer Lehre und frühpädagogischer Praxis.
Das KunstLabor versteht sich als innovatives Lehr-Lern-Format zur Erprobung einer neuartigen, grundschulspezifischen Kunstpädagogik. Konzeptionell bewegt es sich zwischen einem Atelier – als Ort eigenständiger künstlerischer Praxis und ästhetischer Forschung – und einer Lernwerkstatt – als Raum offener, prozessorientierter und vielfältiger Vermittlungsangebote.
In dieser Verbindung entsteht ein hybrider Bildungsraum, der ästhetische Praxis, Reflexion und didaktische Erprobung miteinander verschränkt. Das KunstLabor eröffnet damit eine innovative Perspektive auf das Lehren und Lernen im Fach Kunst, indem es künstlerische Eigenaktivität, forschendes Lernen und experimentelle Vermittlungsformen systematisch miteinander verbindet.
Studierende des Lehramts an Oberschulen sowie der Beruflichen Fachrichtung Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft finden in der Lehr- und Versuchsküche optimale Bedingungen vor, um fundiertes Grundlagenwissen und fachpraktische Kompetenzen im Bereich der Ernährungs- und Verbraucherbildung zu erwerben und zu vertiefen.In enger Verzahnung mit den Seminarräumen haben sie die Möglichkeit, fachtheoretische Inhalte gezielt mit fachpraktischen Erfahrungen zu verbinden und sich in vielfältigen Lehr-Lern-Arrangements zu erproben.Seit dem Sommersemester 2025 steht der Fakultät darüber hinaus im neuen Fakultätsgebäude MS 1 (Raum 162) ein bromatologisches Labor zur Verfügung, das zusätzliche Möglichkeiten für experimentelles und wissenschaftsorientiertes Arbeiten eröffnet.
Im Technische Universität Dresden (TU Dresden) wird im LernLaborFarbe das Thema Farbe nach dem Leitgedanken
„Farbe erleben, entdecken und verstehen“ interdisziplinär vermittelt.
Dort bereiten Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende Phänomene sowie aktuelle Forschungsfragen rund um Farbe und Licht zielgruppengerecht auf. Die Angebote richten sich an unterschiedliche Alters- und Interessengruppen – von Schulklassen über Lehrkräfte bis hin zu Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit.
Im Mittelpunkt stehen dabei:
-
anschauliche Experimente zu Farb- und Lichtphänomenen
-
Einblicke in naturwissenschaftliche, gestalterische und technische Aspekte der Farbforschung
-
Vermittlung aktueller Forschung verständlich und praxisnah
So verbindet das LernLaborFarbe wissenschaftliche Forschung mit innovativer Bildungsarbeit und macht Farbphänomene unmittelbar erfahrbar.
Lern- und Forschungswerkstatt Grundschule (LuFo)
Die Lern- und Forschungswerkstatt Grundschule versteht sich als ein Raum für selbstorganisiertes, entdeckendes und forschendes Lernen für Studierende und Lehrende. Sie bietet eine anregende Lernumgebung, in der schüleraktivierende Methoden und vielfältige Unterrichtsmaterialien kennengelernt, erprobt und weiterentwickelt werden können. Ziel ist es, Formen des selbstbestimmten Lernens zu unterstützen und didaktische Handlungsmöglichkeiten praxisnah zu erschließen.
Ein zentraler Bestandteil ist der Prozess des Entwickelns und Erprobens eigener Ideen zur Unterrichts- und Materialgestaltung. Dieser Prozess soll dazu anregen, kindliche Lernprozesse differenziert wahrzunehmen, zu analysieren und kritisch zu reflektieren.
Darüber hinaus dient die Lern- und Forschungswerkstatt als Ort für die Initiierung, Begleitung und Umsetzung (studentischer) Forschungsprojekte. Sie verbindet somit Theorie, Praxis und Forschung und trägt zur professionellen Weiterentwicklung angehender und praktizierender Lehrkräfte bei.
Lernwerkstatt Gesundheit und Pflege
Die Lernwerkstatt der Professur für Gesundheit und Pflege/Berufliche Didaktik ist ein Lernort für Studierende, der folgende Möglichkeiten bietet:
-
Austausch über Fragen und Problemfelder im Bereich Lehren und Lernen in den Bildungsgängen der Gesundheitsberufe.
-
Vor- und Nachbereitung von Studieninhalten.
-
Erkundung und Analyse von Lehrplänen ausgewählter Bildungsgänge in den Gesundheitsberufen.
-
Konzeption von Lernsituationen und Entwicklung entsprechender Lernmaterialien.
Der Praktikumsraum BTHTFT steht in erster Linie Lehrenden und Lehramtsstudierenden der Beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Holztechnik sowie Farbtechnik und Raumgestaltung zur Verfügung. Dank einer ausgewogenen technischen Ausstattung, moderner Geräte und funktionaler Möblierung kann der Raum vielseitig genutzt werden. Er eignet sich sowohl als Experimentier- und Versuchslabor für praxisorientierte Projekte als auch als Werkstatt für handwerkliche Übungen oder als Seminarraum für theoretische Unterrichtseinheiten und Gruppenarbeiten. Diese Flexibilität macht den Raum zu einem zentralen Lern- und Arbeitsort, der praktische Erfahrung und theoretisches Lernen optimal miteinander verbindet.
Der PC-Pool der Fakultät wird durch das fakultätseigene IT-Team betreut. In unserem PC-Pool MS1 / 313 wird professionelle Software zur computerbasierten Textanalyse, für statistische Analysen oder für Videobearbeitung bereitgestellt. Der Raum wird durch das IT-Service-Team der Fakultät betreut und vorrangig für Lehrveranstaltungen vergeben. Bei Raumbuchungswünschen wenden sich Dozenten und Studierende bitte an das IT-Service-Team der Fakultät. .
Das Medienlabor ist ein Raum zur Entwicklung und Erprobung didaktischer Medien für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Es steht kleinen Gruppen für Projekte, Lehrveranstaltungen und experimentelle Arbeiten zur Verfügung und kann für Fragestellungen der Medienforschung und -entwicklung genutzt werden. Je nach Anforderung bietet das Labor mehrere flexibel nutzbare Arbeitsplätze, die entsprechend der jeweiligen Forschungs- oder Entwicklungsaufgabe individuell gestaltet und angepasst werden können. Bei Raumbedarf wenden sich Dozierende und Studierende bitte an die Laborleitung .