Projekt "TEK-EKG"

TEK-EKG: Thermisch/Elektrisches Anlagen EKG von Gebäuden und Quartieren

TEK-EKG © Joachim Seifert TEK-EKG © Joachim Seifert
TEK-EKG

© Joachim Seifert

Projektleiter: PD Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert
Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Paul Seidel, Dipl.-Ing. Karl Eugen Wolffgang

Partner:







 

Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik/Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik/Professur für Elektrische Energieversorgung

Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik/Institut für Nachrichtentechnik/Deutsche Telekom Professur für Kommunikationsnetze

Yados GmbH

Finanzierung: BMWi (FKZ: 03ET1479A)
Laufzeit: 08/2017 - 01/2022

Kurzbeschreibung:
Die Energiewende in Deutschland führt zu einer deutlichen Umstrukturierung der Energieversorgung mit einem erhöhten Maß an Dezentralität und einem gesteigerten Bewusstsein für Energieeffizienz. Beide Gesichtspunkte sind eng mit einer Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energien sowie einer Bedarfsreduktion in allen Sektoren (Wärme, Strom, Gas) verbunden. Um diesen Transformationsprozess zielgerichtet zu unterstützen, soll durch das Forschungsvorhaben ein Werkzeug zur energetischen Bewertung von Versorgungsstrukturen (einzelne Liegenschaft oder Quartier) geschaffen werden. Dieses Werkzeug, auch als Thermisches / Elektrisches Anlagen-EKG (TEK-EKG) bezeichnet, besteht aus einem mobilen, plug&play-fähigen Kurzzeitmesssystem für thermische und elektrische Kenngrößen sowie einer umfangreichen Analysesoftware.

Anhand von Kurzzeitmessungen (ca. 3 Wochen) werden die Versorgungsstrukturen durch das entwickelte TEK-EKG in Hinblick auf ihren thermischen und elektrischen Bedarf analysiert sowie die integrierte Anlagentechnik mit ihrem signifikanten Betriebsverhalten automatisiert identifiziert. Daraufhin können im Anschluss an die Messungen beschreibende Modelle für das Last- und Anlagenbetriebsverhalten generiert werden, welche eine Auswertung über einen Jahreszyklus erlauben und somit den Versorgungszustand bewerten zu können. Die aus der Analyse gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend für eine Optimierung der Versorgungsstruktur mit der Zielgröße Erhöhung der Energieeffizienz unter wirtschaftlichen Randbedingungen genutzt. Als Optimierungsparameter dienen u.a. veränderbare Einstellregeln für die Anlagenregelung, anlagentechnische Ergänzungen oder Betriebsalgorithmen. Wesentlicher weiterer Bestandteil des Projektes ist die Datenübertragung. Hierzu werden die an der TU Dresden in Entwicklung befindlichen neuen Übertragungsmechanismen in das System integriert (latenzbehaftete Kommunikation).

Die im Projekt erzielten Ergebnisse werden in einer zweistufigen Praxiserprobung getestet und evaluiert.

Mit diesem Forschungsprojekt wird ein neues mobiles und hochinnovatives Messsystem (TEK-EKG) zur Detektion des thermischen und elektrischen Bezugsverhaltens unterschiedlichster Liegenschaften sowie des Anlagenbetriebsverhaltens entwickelt und praktisch umgesetzt. Das Ziel hierbei ist es. mit einem einfach zu installierendem und bedienendem System (Plug&Play) Gebäude zu analysieren um anschließend die Flexibilität, die Effizienz sowie die Wirtschaftlichkeit und Klimaverträglichkeit der Anlagen zu erhöhen.

TEK-EKG Kreislauf © Joachim Seifert TEK-EKG Kreislauf © Joachim Seifert
TEK-EKG Kreislauf

© Joachim Seifert


Weitere Informationen für Journalisten:

Projektleitung:
Institut für Energietechnik
Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung
PD Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert
Tel. +49 351 463 34909
joachim.seifert@tu-dresden.de

Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik
Professur für Elektroenergieversorgung
Prof. Dr.-Ing. Peter Schegner
Tel. +49 351 463 37374
peter.schegner@tu-dresden.de

Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik/Institut für Nachrichtentechnik/
Deutsche Telekom Professur für Kommunikationsnetze
Prof. Dr.-Ing. Frank Fitzek
Tel. +49 351 33945
frank.fitzek@tu-dresden.de

Förderung:

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Juliane Münzberg
Letzte Änderung: 12.10.2017