14.05.2018

Flexible Räume für selbstbestimmtes Lernen

Die TU Dresden begrüßt ausdrücklich, dass sich die Stadtverwaltung Dresden und die zuständigen Gremien nun intensiv mit der Standortfrage für das gemeinsame Projekt Universitätsschule Dresden befassen und verschiedene Optionen prüfen. Geeignete Räume sind eine der Grundvoraussetzungen für eine gelungene Umsetzung des wissenschaftlich-pädagogischen Konzepts. Das bedeutet auch einen insgesamt größeren Flächenbedarf als bei Regelschulen, sodass die bisher üblichen Berechnungsschlüssel für Schulen den realen Flächenbedarf der Universitätsschule nicht abbilden können.

„Der Schulraum hat einen Einfluss auf unser Lernen und unsere Entwicklung“, sagt Prof. Anke Langner, Projektleiterin an der der TU Dresden. „So können die räumlichen Bedingungen das Kind beim Lernen unterstützen, es aber auch hemmen.“ Die Universitätsschule setzt auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung für den eigenen Bildungsprozess und benötigt daher Räume, die den Schülern eine Wahlfreiheit und flexible Lernformen ermöglichen. Dazu gehören offene und geschlossene Räume mit Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen sowie werkstattähnliche Laboratorien, die fächerübergreifendes Lernen unterstützen.

Informationen für Journalisten:
Prof. Anke Langner
Tel.: 0351 463-32235

anke.langner@tu-dresden.de

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Pressestelle
Letzte Änderung: 14.05.2018