FAQs
VOR DER TEILNAHME
Das Programm dauert zwei Semester und startet immer zum Wintersemester (Beginn mit der Orientierungswoche Ende September). Ein Einstieg zum Sommersemester ist nicht möglich.
Voraussetzung für die Immatrikulation ist die Hochschulzugangsberechtigung für deutsche Hochschulen (z. B. das Abitur).
Von Studienbewerberinnen und Studienbewerbern, die ihre Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, werden deutsche Sprachkenntnisse gemäß §7 der Immatrikulationsordnung verlangt. Sprachkenntnisse müssen durch adäquate Sprachnachweise belegt werden.
Informationen zum Bewerbungsverfahren sind auf der Seite "Bewerbung" zu finden.
Informationen zur Bewerbungsfrist für das Orientierungsjahr sind auf der Seite "Bewerbung" zu finden.
Nein, für das Orientierungsjahr der TU Dresden gibt es keine Zulassungsbeschränkung auf Grundlage von Noten. Die Vergabe der Plätze erfolgt nicht nach dem Notendurchschnitt, sondern nach einem Losverfahren, sofern die Anzahl der Bewerbungen die Anzahl der Plätze übersteigen sollte. Es werden im WS 26/27 100 Plätze im Orientierungsjahr vergeben.
Nein, die Teilnahme am Orientierungsjahr ist nicht parallel zum Schulbesuch möglich. Das Programm richtet sich an Studieninteressierte mit Abitur und entspricht in seinem Umfang einem grundständigen Studium. Es kann daher nicht nur nachmittags oder abends besucht werden.
Für Schülerinnen und Schüler, die bereits während der Schulzeit erste Universitätsluft schnuppern möchten, bietet die TU Dresden das Frühstudium an.
Das Orientierungsjahr bietet die Möglichkeit, im Baustein A Lehrveranstaltungen aus allen Fachbereichen der TU Dresden zu besuchen – darunter Mathematik und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Bau und Umwelt sowie Lehramtsstudiengänge. Dadurch kann ein umfassender Eindruck vom vielfältigen Studienangebot der TU Dresden gewonnen werden.
Die Angebote der Bausteine B und C unterstützen darüber hinaus den Orientierungsprozess, vermitteln Schlüsselkompetenzen und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, ermöglichen Einblicke in die Berufspraxis und helfen bei Bedarf dabei, mathematische Kenntnisse aufzufrischen.
Am Ende des Orientierungsjahres steht eine fundierte Studienentscheidung auf einer breiten Informationsgrundlage. Gleichzeitig werden wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienstart erworben.
Ja, eine Teilnahme am Orientierungsjahr ist auch möglich, wenn Sie bereits einige Hochschulsemester absolviert haben.
Nicht möglich ist die Teilnahme jedoch, wenn Sie bereits einen Hochschulabschluss erworben haben.
WÄHREND DER TEILNAHME
Während des Orientierungsjahres erfolgt eine reguläre Immatrikulation an der TU Dresden. Die Einschreibung erfolgt jedoch nicht in einen Studiengang mit Abschluss, sondern in einen Zertifikatskurs. Teilnehmende erhalten einen Studierendenausweis und können die Angebote und Einrichtungen der TU Dresden nutzen, beispielsweise den Hochschulsport oder das Semesterticket. Auch die Angebote des Studentenwerks, etwa Mensen und Wohnheime, stehen ihnen offen.
Damit besteht der volle Studierendenstatus an der TU Dresden – ohne die Festlegung auf ein bestimmtes Studienfach.
Während des Orientierungsjahres werden die Teilnehmenden durch ein Mentoring- und Coachingangebots unterstützt. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiterinnen des Orientierungsjahres für individuelle Beratungen zur Verfügung.
Nein, das Orientierungsjahr hat den Umfang eines Vollzeitstudiums und findet ausschließlich in Präsenz statt. Der persönliche Austausch, das Erleben des Campuslebens und die aktive Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Workshops sind zentrale Bestandteile des Programms.
Im Orientierungsjahr können Lehrveranstaltungen aus insgesamt 50 Bachelor- und Diplomstudiengängen sowie aus 28 Fachrichtungen der 4 Lehramtsstudiengänge der TU Dresden besucht werden. Dazu zählen beispielsweise Studienangebote aus den Natur-, Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.
Die Auswahl ist bewusst breit gefächert, um die Möglichkeit zu bieten, unterschiedliche Fachrichtungen kennenzulernen, Interessen zu erproben und herauszufinden, welcher Studienbereich am besten zu den eigenen Stärken und Zielen passt.
Nein, das Orientierungsjahr zählt nicht als Wartesemester.
Die Teilnehmer:innen sind während des Orientierungsjahrs an der TU Dresden immatrikuliert. Wartesemester werden jedoch nur für Zeiten ohne Immatrikulation an einer deutschen Hochschule angerechnet.
In vielen Studiengängen und Modulen können Prüfungen abgelegt werden, jedoch nicht in allen. Dies betrifft insbesondere einige zulassungsbeschränkte Studiengänge. Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen ist jedoch auch in diesen Fällen möglich.
NACH DER TEILNAHME
Ja, erfolgreich absolvierte Prüfungen können auf Antrag bei einem späteren Studium an der TU Dresden anerkannt werden.
Das hängt von den Studienangeboten/-inhalten der anderen Hochschulen ab. Sind in den dortigen Studiengängen Module/Prüfungsleistungen vorgesehen, die sich an den an der TU Dresden absolvierten Modulen/Prüfungsleistungen in Inhalt und Umfang orientieren, kann eine Anerkennung beantragt werden. Die endgültige Entscheidung treffen die jeweiligen Prüfungsausschüsse der anderen Hochschulen.
Solltest du dich nach dem Orientierungsjahr für ein Studium an der TU Dresden entscheiden, bewirbst du dich regulär auf deinen Wunsch-Studiengang.
Nein. Die Teilnahme am Orientierungsjahr berechtigt nicht automatisch zu einem Studienplatz. Wenn du nach dem Orientierungsjahr ein reguläres Studium aufnehmen möchtest, musst du dich dafür fristgerecht bewerben und die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Das Orientierungsjahr kann dich aber gezielt auf ein Studium vorbereiten und deine Chancen auf einen erfolgreichen Start deutlich verbessern.
UNTERSTÜTZUNG UND FINANZIERUNG
Das Orientierungsjahr ist kostenfrei. Es wird nur der reguläre Semesterbeitrag für Studierende erhoben, in dem u. a. vergünstiges Essen in den Mensen, die Nutzung der Sportangebote und Beratungsangebote enthalten sind.
mehr Informationen
Das Orientierungsstudium ist nicht BAföG-förderfähig, da es studiengangsunabhängig ist und nicht zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt. Dafür gilt aber auch die Immatrikulation in das anschließende Studium nicht als Studiengangwechsel im BAföG-rechtlichen Sinne.
Für das anschließende (Vollzeit-)Studium kann ganz regulär BAföG beantragt werden.
Während der Teilnahme am Orientierungsjahr besteht grundsätzlich Anspruch auf Kindergeld. Die Entscheidung darüber trifft die zuständige Familienkasse. Voraussetzung ist die aktive Teilnahme am Programm; die Teilnahmebescheinigung ist nach Abschluss einzureichen.
Bitte setze dich für Fragen dazu mit deinem Sachbearbeiter bzw. deiner Sachbearbeiterin bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung.
Als Studierende:r im Orientierungsprogramm kannst du dich für ein Deutschlandstipendium bewerben. Es werden drei Stipendien vergeben.
Das Deutschlandstipendium unterstützt leistungsstarke und engagierte Studierende mit monatlich 300 Euro, unabhängig vom Einkommen der Eltern und ohne Rückzahlung. Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte durch den Bund und private Fördernde.
Bei der Auswahl zählen neben schulischen Leistungen auch Engagement, persönliche Erfolge und individuelle Lebensumstände.
Alle Informationen zu Bewerbung und Fristen findest du im Leitfaden zum Deutschlandstipendium.
Hinweis: Fragen und Antworten werden fortlaufend ergänzt (und bestehen vorbehaltlich bis zum Beschluss der Orientierungsjahr-Studienordnung).