Multiplikator*innenprogramm der TU Dresden - Hier hat gute Lehre ihren Platz.

Inhaltsverzeichnis

    1. Das Programm
    2. Nächster Termin
    3. Rückblick
    4. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
      1. Ehemalige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    5. Mitarbeiter
Gruppenbild Multiplikatorenprogramm © Anja Weller Gruppenbild Multiplikatorenprogramm © Anja Weller
Gruppenbild Multiplikatorenprogramm

© Anja Weller

Das Programm

Das Multiplikator*innenprogramm hat zum Ziel, gute Lehre sichtbar zu machen, einen fakultätsübergreifenden Austausch zu guten Lehrpraxen zu schaffen, Lehre gemeinsam weiterzuentwickeln, ein flächendeckendes und wertschätzendes Bewusstsein für gute Lehre herzustellen und die Rahmenbedingungen für Lehre zu verbessern. Hierzu bieten wir eine Mischung aus individueller Unterstützung sowie bedarfsorientierten Workshops und kreativen Lehrwerkstätten an. Das Multiplikator*innenprogramm versteht sich als offene Initiative für gute Lehre, bei der Lehrende aufgrund ihrer Leidenschaft für die Förderung und Forderung von Studierenden mitwirken. Diese Lehrenden werden gefördert, um als Lehrberater*in und Lehrbegleiter*in im Kollegium zu wirken bzw. universitätsweit als Botschafter*innen guter Lehre zu agieren.

Leitbild des Programms

Nächster Termin

Großer Jubiläumsstammtisch Lehre@MINT am 9.7.

Foto von einem Stammtisch © Sonja Schellhammer Foto von einem Stammtisch © Sonja Schellhammer
Foto von einem Stammtisch

© Sonja Schellhammer

Seit einem Jahr gibt es den Stammtisch Lehre@MINT. Das macht ein Jahr voll spannender Diskussionen rund um die Lehre. Grund genug, das Miteinander zu feiern und zu diskutieren. Und so sind Lehrende, Studierende und Lehrinteressierte am 9. Juli 19 Uhr in die Hallwachsstraße 3 (HAL-Gebäude) eingeladen, bei Grillimbiss und musikalischer Untermalung miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Wege der Kooperation zu initiieren. Dabei wird es als Anregung Einblick in vielfältige bereits gelungene Zusammenarbeiten und Lehrkonzepte geben. Der Stammtisch ist kostenlos, es wird für Musiker*innen und Buffet aber ein Hut bereitstehen.

Um Anmeldung wird zur besseren Koordination gebeten.

Rückblick

10. Stammtisch Lehre@MINT
Vortrag im Makerspace der SLUB © Sebastian Schellhammer Vortrag im Makerspace der SLUB © Sebastian Schellhammer
Vortrag im Makerspace der SLUB

© Sebastian Schellhammer

Lernen durch Anfassen, das war das Thema des 10 Stammtisches am 4. Juni. Und wo könnte man diesem Thema besser gerecht werden als im Makerspace der SLUB? Ob 3D-Druck, Lasercut oder Design Thinking, der Makerspace bietet vielfältige Möglichkeiten für die Lehre aber auch für die Entwickelung von anschaulichen Modellen. So führte uns Maik Jaehne durch die Räumlichkeiten und gab Einblick in die bereits bestehenden Lehrprojekte. Es schlossen sich spannende Diskussionen und erste Ideen für neue Kooperationen an. Mehr Informationen zum Makerspace und den stattfindenden Schulungen finden Sie unter:

https://www.slub-dresden.de/service/arbeitsplaetze-arbeitsraeume/slub-makerspace/

9. Stammtisch Lehre@MINT
Studierende und Schreibberaterin im Gespräch © Crispin-Iven Mokry Studierende und Schreibberaterin im Gespräch © Crispin-Iven Mokry
Studierende und Schreibberaterin im Gespräch

© Crispin-Iven Mokry

Obwohl schreibdidaktische Methoden in der Lehre nachweislich den Wissens- und Kompetenzerwerb fördern und die Aktivierung in Lehrveranstaltungen unterstützen, werden diese noch recht selten in Lehrveranstaltungen im MINT-Bereich eingesetzt. Also wurde es einmal Zeit, dazu miteinander ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten nicht nur zu diskutieren, sondern gleich zu erproben. Nina Melching, Leiterin des Schreibzentrums der TU Dresden, dafür lieferte einen praxisnahen Einblick, wie das Schreiben an sich und das wissenschaftliche Schreiben vermittelt werden können. Weitere Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten durch das Schreibzentrum finden Sie hier:

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8. Stammtisch Lehre@MINT

Am 18. April kamen wir zu einem besonders unterhaltsamen Stammtisch zusammen, denn wir widmeten uns der Rolle des Humors in der Lehre. Dieser kann dabei helfen, Brücken zwischen Lehrenden, Lernenden und dem Lehrstoff zu bauen. In einem Gastbeitrag zeigte Dipl.-Psych. Birgit Burkhardt der Professur für Diagnostik und Intervention unterschiedliche Beweggründe auf, warum Humor eingesetzt wird. Beispielsweise kann er als Strategie für die Bewältigung belastender Ereignisse und Stresssituationen dienen, aber auch zur sozialen Zielerfüllung genutzt werden, indem er die Distanz zwischen Studierenden und Lehrenden verringert. Und manchmal ist Humor auch einfach eine Persönlichkeitseigenschaft, die nicht verleugnet werden kann oder sollte. Für das Gelingen von Humor gibt es kein Rezept, wohl aber den unumstrittenen Bedarf an Empathie.

Multi-Workshop „Lerntransfer in den MINT-Studiengängen III“
Workshopsituation © Sebastian Schellhammer Workshopsituation © Sebastian Schellhammer
Workshopsituation

© Sebastian Schellhammer

Nach Monaten der Arbeit präsentierten wir endlich unseren für Studierende entwickelten OPAL-Kurs zur Stärkung der Selbstlernphasen inklusive MINT-spezifischer Methodensammlung. Die Resonanz war ausgesprochen positiv, zugleich gab es wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Materials. Das nächste Semester kann kommen, dann wird das Angebot erstmals von Studierenden genutzt.

Abseits dessen gab es wieder einen regen kollegialen Austausch zum Ist-Stand der Selbstlernphase. Es wurde deutlich, dass wir bereits unterschiedlichste Mittel nutzen, um die Studierenden zu unterstützen. Gleichzeitig gibt es aber auch noch eine Vielzahl von Herausforderungen, die es anzugehen gilt. Am besten gleich am 9.4. mit dem Beginn des kommenden Sommersemesters.

7. Stammtisch Lehre@MINT

Vorlesungsskripte mit oder ohne Lücken, PowerPoint-Präsentationen, Videoaufzeichnungen oder doch mitschreiben lassen? Die Formen der Aufbereitung von Lehrveranstaltungen sind vielfältig und umstritten. Gute Gründe, sich diesem Thema im Rahmen eines Stammtisches Lehre@MINT praxisnah zu widmen.

Und so tauschten wir uns am 19. März dazu aus, wie wir mit der Dokumentation der Lehrveranstaltungen Vorbereitung, Präsenzzeit und Nachbereitung der Studierenden steuern wollen. Zentrale Botschaft war, dass es vor allem Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden zu gegenseitigen Erwartungen braucht. Denn auch eine gute Mitschrift auf Seiten der Studierenden muss gelernt sein und fällt nicht vom Himmel.

Multi-Workshop „Lerntransfer in den MINT-Studiengängen II“
Diskussion beim Workshop für Multiplikator*innen © Sebastian Schellhammer Diskussion beim Workshop für Multiplikator*innen © Sebastian Schellhammer
Diskussion beim Workshop für Multiplikator*innen

© Sebastian Schellhammer

Nach einem Workshop zu unserem grundlegenden Verständnis von Lerntransfer ging es am 16. Februar um die Perspektive der Lehrenden. Welche Methoden wenden wir aktuell an, um den Lerntransfer zu stärken? Was funktioniert, was funktioniert nicht? Welche wissenschaftlichen Studien gibt es dazu? Und vor allem: was können wir zukünftig noch tun? In einem spannenden Workshop, der insbesondere wieder vom intensiven Austausch geprägt war, entwickelten wir so neue Methoden, die es im kommenden Semester in die Praxis zu überführen gilt.

6. Stammtisch Lehre@MINT
Zuhörende beim Vortrag © Sebastian Schellhammer Zuhörende beim Vortrag © Sebastian Schellhammer
Zuhörende beim Vortrag

© Sebastian Schellhammer

Der kollegiale Austausch stand schon immer im Fokus der Stammtische, doch der 6. Stammtisch Lehre@MINT am 12. Februar zum Thema „Beratungssituationen in der Lehre“ setzte noch einmal neue Maßstäbe. Unter Anleitung von Michael Rockstroh, Berater innerhalb des Studienerfolgsprojekts PASST?! der Zentralen Studienberatung, diskutierten wir Fallstricke in Beratungssituationen und konkrete bestehende Herausforderungen. Wir widmeten uns u.a. den Fragen: „Wo liegen meine persönlichen Zuständigkeiten?“, „Welche unterstützenden Strukturen gibt es?“ und „Wie reagiere ich in besonderen Beratungssituationen?“. Damit blicken wir zurück auf einen weiteren gelungenen Stammtisch mit vielfältigen interessanten Einblicken.

Multi-Workshop „Lerntransfer in den MINT-Studiengängen I“
Einblick in den Multi-Kurzworkshop "Lerntransfer in den MINT-Studiengängen I" © Sebastian Schellhammer Einblick in den Multi-Kurzworkshop "Lerntransfer in den MINT-Studiengängen I" © Sebastian Schellhammer
Einblick in den Multi-Kurzworkshop "Lerntransfer in den MINT-Studiengängen I"

© Sebastian Schellhammer

Am 12. Dezember fand der erste Kurzworkshop innerhalb einer Trilogie an Kurzworkshops zu Lerntransfer in den MINT-Studiengängen statt.

Wir widmeten uns der grundlegenden Frage, wie wir in unserem Lehralltag Lerntransfer verstehen. Zudem diskutierten wir unsere eigenen Erfahrungen unter Verwendung unterschiedlicher Transfertheorien, um schließlich eine Arbeitsdefinition für Lerntransfer in den MINT-Studiengängen zu entwickeln.

In der schönen Tradition der Praxisbeiträge vergangener Stammtische und Workshops stellten dieses Mal Sebastian Melzer und Andreas Albers ihre aktuellen Erfahrungen vor.

Insgesamt war es wieder ein kreatives, produktives und angenehmes Beisammensein, welches bereits jetzt Lust macht auf den nächsten Kurzworkshop Ende Januar 2018. Dann wird es um Methoden zur Unterstützung des Lerntransfers gehen.

Lehrpreis für Multiplikator Dr. Thomas Reimann
Lehrpreis für Dr.‐Ing. Thomas Reiman und Prof. Rudolf Liedl, Institut für Grundwasserwirtschaft für das Lern‐Managementsystem „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ © Jürgen Lösel Lehrpreis für Dr.‐Ing. Thomas Reiman und Prof. Rudolf Liedl, Institut für Grundwasserwirtschaft für das Lern‐Managementsystem „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ © Jürgen Lösel
Lehrpreis für Dr.‐Ing. Thomas Reiman und Prof. Rudolf Liedl, Institut für Grundwasserwirtschaft für das Lern‐Managementsystem „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“

© Jürgen Lösel

Für ihr innovatives wie äußerst erfolgreiches Redesign der Vorlesungsreihe „Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen“ wurden Prof. Rudolf Liedl und Dr. Thomas Reimann mit dem Lehrpreis der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden im Wert von 8.000 € ausgezeichnet. Die Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden wurde während der Lehrveranstaltungen unter Verwendung von Audience Response Systemen erhöht, sodass die Studierenden aktiver die Inhalte durchdachten. Ein umfangreicher OPAL-Kurs unterstützte zudem die Selbstlernphasen mit Selbsttests, Probeklausuren und Zusatzinformationen. Die Änderungen führten nicht nur zu einer Steigerung der Zufriedenheit der Studierenden, sondern auch zu signifikant besseren Klausurergebnissen. Damit sind sie ein Vorbild für die erfolgreiche Umgestaltung traditioneller Lehrveranstaltungen unter Verwendung moderner, digitaler Methoden. Eine Publikation zum Lehrkonzept ist im Journal „Advances in Engineering Education“ eingereicht.

Multiplikator*innen auf dem Tag der Lehre aktiv
Gespräch zwischen Frau Dr. Zahn und Herrn Dr. Franze © Jürgen Lösel Gespräch zwischen Frau Dr. Zahn und Herrn Dr. Franze © Jürgen Lösel
Gespräch zwischen Frau Dr. Zahn und Herrn Dr. Franze

© Jürgen Lösel

Mit dem ersten Tag der Lehre am 15. November geht die TU Dresden einen richtigen und wichtigen Schritt hin zu einer größeren Wertschätzung guter und innovativer Lehre. Es war beeindruckend zu sehen, wieviel Engagement bereits vorhanden ist. Mitten drin natürlich die Lehrenden des Multiplikator*innenprogramms. Ob bei Präsentationen, Kaffee-Gesprächen oder der Podiumsdiskussion, wir diskutierten und feierten gute Lehre an diesem Tag. Auf dass es noch möglichst viele in der Zukunft geben möge.

Archiv

5. Stammtisch Lehre@MINT

Heutige Studierendengruppen weisen oft einen hohen Grad an Heterogenität auf. Ob unterschiedliche Biographien, Wissensstände, Kulturen und Motivationen, die Dimensionen der Diversität sind vielfältig und stellen eine Herausforderung wie Chance für die Lehre dar.

Grund genug, dass wir uns beim 5. Stammtisch Lehre@MINT am 13. November mit diesem Thema auseinandersetzten.
Dabei gab Dr. Jan Matheas vom Studienerfolgsprojekt Love@MINT einen innovativen Einblick, wie lernzielspezifische Übungsgruppen im Umgang mit Heterogenität helfen können.
Jana Riedel vom Medienzentrum zeigte zudem auf, was E-Learning im Umgang mit heterogenen Gruppen leisten kann.

4. Stammtisch Lehre@MINT

Oftmals nehmen Studierende ihr Studium als zu theoretisch und losgelöst von ihrem späteren Beruf wahr. Gleichzeitig werden Kompetenzen des wissenschaftlichen und praktischen Arbeitens nicht genügend vor den entsprechenden Abschlussarbeiten vermittelt, was zu Problemen von Studierenden und Betreuenden führt.

So fand am 9. Oktober der 4. Stammtisch Lehre@MINT zum Thema „Schreib (dich) nicht ab, lern wissenschaftliches Arbeiten“ statt. Dabei präsentierte Dr. Jannette Wober, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zoologie und Botschafterin für gute wissenschaftliche Praxis, ihr innovatives Praktikum, bei welchem Studierende Schritte hin zu einem Projektantrag durchlaufen.

Zudem gab Anna Fejdasz spannende Einblicke in die Projekte des Studienerfolgsprojekts Orientierungsplattform Forschung & Praxis (OFP).

Anschließend ging es wieder mit Getränken und Gebäck in offene Diskussionen.

3. Stammtisch Lehre@MINT

Diskussion beim 3. Stammtisch Lehre@MINT © Maria Czybulinski Diskussion beim 3. Stammtisch Lehre@MINT © Maria Czybulinski
Diskussion beim 3. Stammtisch Lehre@MINT

© Maria Czybulinski

Welche Möglichkeiten gibt es, Einblicke in die Perspektiven und Lernfortschritte der Studierenden zu erhalten, und wie erreicht man eine vertrauensvolle Lehr- und Lernatmosphäre? Der 3. Stammtisch am 11. September drehte sich ganz um die Themen Feedback und Evaluation. Sebastian Schellhammer gab einen Einblick in die Methodenvielfalt qualitativer Feedbackmethoden. Senior-Prof. Dr. Werner Timmermann berichtete seine Erfahrungen, wie ein Vertrauensverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden aufgebaut werden kann. Zudem gab Prof. Dr. Karl Lenz, u.a. Leiter des Zentrums für Qualitätsanalyse, ein Statement zur Bedeutung quantitativer Evaluationsinstrumente. Davon ausgehend ging es in offene und spannende Diskussionen bei Kuchen und Getränken. Es zeigte sich, dass gute Lehre nur im Miteinander von Lehrenden und Studierenden gelingen kann, welches auf respektvollem, wertschätzendem und konstruktivem Feedback beruht.

2. Stammtisch Lehre@MINT

Foto vom zweiten Stammtisch © Sonja Schellhammer Foto vom zweiten Stammtisch © Sonja Schellhammer
Foto vom zweiten Stammtisch

© Sonja Schellhammer

Was liegt näher, als sich in der Prüfungszeit kritisch mit Prüfungen auseinanderzusetzen? Und so kamen am Montag, den 07. August 2017, 16 Lehrende, Studierende und Lehrinteressierte an der Hallwachsstraße 3 (HAL-Gebäude) zusammen. Es war ein Abend, der von einem lebendigen und kontroversen Austausch insbesondere zu schriftlichen Prüfungen geprägt war. Nach einer erfahrungsbasierten Einführung in das Thema durch Sebastian Schellhammer stellte Fabian Köhler den vom Referat Lehre und Studium (StuRa) entwickelten Leitfaden für Klausureinsichten vor. Es zeigte sich insbesondere hier, wie weit teilweise rechtliche Anforderungen und tatsächliche Praxis auch aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen auseinanderliegen. Bei Kuchen und kühlen Getränken ging es in weiterführende Diskussionen, welche zu diesem Thema sicher erst den Anfang darstellen.

1. Stammtisch Lehre@MINT

Foto vom ersten Stammtisch © Theresa Noack Foto vom ersten Stammtisch © Theresa Noack
Foto vom ersten Stammtisch

© Theresa Noack

Am 05. Juli 2017 fand der erste Stammtisch Lehre@MINT zum Thema „E-Learning? Jein, danke!“ statt.

40 Lehrende, Studierende und Lehrinteressierte kamen an der Hallwachsstraße 3 (HAL-gebäude) zusammen, um einen (weiteren) Einblick in das breite Feld des E-Learnings zu erhalten und um Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Nach einer Einführung in den Abend durch Sebastian Schellhammer gab Dr. Andreas Albers einen lebendigen Einblick in seine leidenschaftliche Arbeit an und mit Lehrvideos. Anschließend konnte bei einem kleinen Grillimbiss und bunten Diskussionen rund um E-Learning und Lehre allgemein auch der Selbstversuch mit einer Pipette und einem Lehrvideo zum Pipettieren unternommen werden.

Der Event war ein großer Erfolg und verlangt nach einer Verstetigung.

Werkstatttage

Foto Werkstatttag 2017 © Anja Weller Foto Werkstatttag 2017 © Anja Weller
Foto Werkstatttag 2017

© Anja Weller

In Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum haben wir uns in der Zeit vom 6. Juni bis 9. Juni intensiv und kreativ (siehe Foto) mit der Ausrichtung unserer individuellen Lehre sowie des Multiplikator*innenprogramms beschäftigen.

Resultate waren unter anderem ein Leitbild für das Programm, neue Methoden für eine Verbesserung des Lerntransfers in Rechenübungen sowie Projekte zur Verbesserung der Lehrkultur an der TU Dresden. So wird es ab Juli monatlich einen Stammtisch Lehre geben. Zudem sind eine regelmäßige Kolumne zu Lehre im Universitätsjournal und eine fakultätsübergreifende Lehr-Datenbank zu Lehrmaterialien und didaktischen Methoden in Planung.

Reflexionstreffen

Treffen Multiplikatorenprogramm © Anja Weller Treffen Multiplikatorenprogramm © Anja Weller
Treffen Multiplikatorenprogramm

© Anja Weller

Um sich über die eigene Lehrpraxis auszutauschen und der Frage, was gute Lehre eigentlich für uns bedeutet, auf den Grund zu gehen, trafen wir uns am 5. Mai 2017 zu einem Reflexionstreffen. In anregender Atmosphäre berichtete Thomas Reimann von der erfolgreichen Unterstützung seiner Veranstaltungsreihe durch Clicker und Self-Assessment in Opal. Adrian Ehrenhofer präsentierte seine Arbeit an Lehrvideos für die Veranstaltungsreihe „Flächen- und Stabtragwerke“ und Jannette Wober stellte ihr Planspiel zur Konzeption eines wissenschaftlichen Projekts vor. Neben diesen Best-Practice-Berichten beschäftigten wir uns zudem mit den Ursachen und Folgen der Hindernisse, denen wir im täglichen Lehralltag begegnen. Dies sind insbesondere die bestehende Lehrtradition, welche nicht mehr heutigen Qualitätsstandards gerecht wird, und die ungünstigen Rahmenbedingungen.

Kickoff-Treffen

Kick-Off Multiplikatorenprogramm © Anja Weller Kick-Off Multiplikatorenprogramm © Anja Weller
Kick-Off Multiplikatorenprogramm

© Anja Weller

Am 27. März 2017 fand der offizielle Startschuss zum Multiplikator*innenprogramm mit einem Kickoff-Treffen im Makerspace der SLUB statt. Es kamen 17 Lehrende unterschiedlichster MINT-Disziplinen, um gemeinsam die Bedeutung des Lerntransfers für sich persönlich als auch die jeweilige Fachkultur zu diskutieren. So ist Wissenstransfer für Carolin Noack, Teaching Coordinator am CRTD, „eine elementare Zielstellung in jedem Studiengang und sollte entsprechend mit möglichst effektiven Methoden umgesetzt werden.“ Eine zentrale Rolle spielten zudem bestehende Best Practices und Hürden, welche einer weiteren Verbesserung der Lehre im Weg stehen. In den kommenden Monaten ist es das Ziel, gemeinsam voneinander zu lernen, Lehre weiterzuentwickeln und die bestehenden Strukturen zu analysieren, um insgesamt eine Verbesserung der Lehrkultur an der TU Dresden zu initiieren. Oder um es mit den Worten von Sebastian Reineke, Inhaber der Professur für Organic Semiconductors, zu sagen: „Ich bin begeistert, dass es so viele engagierte Lehrende gibt, denen Lehre wichtig ist. Nun bin ich gespannt, wo die Reise hingeht.“

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Dr.-Ing. Andreas Albers
Foto Dr. Andreas Albers © Andreas Albers Foto Dr. Andreas Albers © Andreas Albers
Foto Dr. Andreas Albers

© Andreas Albers

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wasserchemie
  • Lehre: VL Wasserinhaltsstoffe (WS), PR Chemische Wassertechnologie (WS), PR Waterquality (WS) PR und SE Grundlagen der Hydrochemie (SS)
  • Best Practices: Lehrvideos und E-Teaching-Unterstützung etablierter LVs

Gute Lehre heißt für mich: Fordern und Fördern mit Praxisbezug.

Multiplikator sein heißt für mich, neue Lehrkonzepte greifbar zu machen.

Dr. rer. nat. Susann Auer
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie
  • Lehre: Allgemeine Botanik, Ringvorlesung Studium Generale, diverse Praktika
  • Best Practices: Zusammenfassungen, interaktive Veranstaltungen, individuelle Betreuung Studierender aller Qualifikationsstufen

Gute Lehre heißt für mich, Begeisterung und Interesse zu wecken und zum vertiefenden Selbststudium zu motivieren.

Dr.-Ing. Antje Bornschein
Foto Dr. Antje Bornschein © Antje Bornschein Foto Dr. Antje Bornschein © Antje Bornschein
Foto Dr. Antje Bornschein

© Antje Bornschein

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wasserbau und Technische Hydromechanik
  • Lehre: Hydrodynamics (WS) im Master-Studiengang Hydroscience and Engineering
  • Best Practices: Arbeit mit Wikis, INVOTE

Gute Lehre heißt für mich, dass die Studierenden etwas lernen.

Dipl.-Ing. Adrian Ehrenhofer
Foto Adrian Ehrenhofer © TUD-MMFS Foto Adrian Ehrenhofer © TUD-MMFS
Foto Adrian Ehrenhofer

© TUD-MMFS

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mechanik Multifunktionaler Strukturen
  • Lehre: Technische Mechanik (WS), Stab- und Flächentragwerke (SS)
  • Best Practices: Lehrvideos, interaktive Gestaltung von Rechenübungen

Gute Lehre heißt für mich, dass auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden der Pädagogik gemäß ihrer Eignung darin aufgehen.

Multiplikator sein heißt für mich, neue Lehrkonzepte auszuprobieren und mit Lehrprofis auszuwerten.

Dr.-Ing. Ute Feldmann
Foto Dr. Ute Feldmann © Foto Dähn Foto Dr. Ute Feldmann © Foto Dähn
Foto Dr. Ute Feldmann

© Foto Dähn

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theoretische Nachrichtentechnik (Fak. EuI) und am Institut für Wissenschaftliches Rechnen (FR. Ma)
  • Lehre: Mathematik für Elektrotechnik, Systemtheorie, Chaos – nonlinear Systems
  • Best Practices: praxisnahe Gestaltung von Rechenübungen

Gute Lehre heißt für mich, das 'Ah (, jetzt verstehe ich)!' der Studierenden zu erzielen.

Multiplikatorin sein heißt für mich, dass ich meine Erfahrungen und Ideen gern weiter gebe aber auch selbst immer (noch) auf der Suche bin.

Dr. Katharina Fischer
Foto von Katharina Fischer © Nils Eisfeld Foto von Katharina Fischer © Nils Eisfeld
Foto von Katharina Fischer

© Nils Eisfeld

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Mathematik
  • Lehre: Übungen Mathematik für Elektrotechniker*innen, Mathematik für Wirschaftswissenschaftler*innen und Grundlagen der Mathematik für Seiteneinsteiger*innen ins Lehramt; außerdem halte ich den Vorkurs Mathematik, die VL Wirtschaftsmathematik und -statistik an der Sächsichen Verwaltungs-und Wirtschafts-Akademie
  • Best Practices: Interaktive Rechenübungen in großen und stark heterogenen Gruppen, Tutor*innenbetreuung


Gute Lehre heißt für mich, die Lehrinhalte zielgruppenspezifisch aufzubereiten.

Lehren in der Mathematik bedeutet für mich aber auch Ängste und Vorurteile abzubauen und Freude am Fach zu vermitteln.

Dr.-Ing. Andreas Franze
  • Gruppenleiter "Fachdidaktik der Ingenieurwissenschaften" am Institut für Mechanik und Flächentragwerke
  • Lehre: Grundlagen der Technischen Mechanik
  • Forschung: Besonderheiten der Wissensvermittlung in technischen Studiengängen, Prognose des Studienerfolges mit Werkzeugen der psychologischen Diagnostik
  • Best Practices: interaktive Gestaltung von Rechenübungen, Leistungsdiagnostik im Hörsaal, Auswertung von Prüfungen, Elektronische Unterstützung bei der Lehrorganisation

Gute Lehre heißt für mich, Studierende bei der Reflexion und Gestaltung ihres eigenen Lernprozesses zu begleiten.

Multiplikator sein heißt für mich, bei jeder Gelegenheit für einen hohen Stellenwert der Lehre einzutreten sowie als Vorbild bzw. Vorreiter neue Lehrmöglichkeiten zu entwickeln und anzuwenden.

Dr.-Ing. Martin Kache
Bild von Dr. Martin Kache © Holger Fricke Bild von Dr. Martin Kache © Holger Fricke
Bild von Dr. Martin Kache

© Holger Fricke

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bahnfahrzeuge und Bahntechnik
  • Lehre: Fahrdynamik der Schienenfahrzeuge, Schienenfahrzeugbremsen, Fahrzeuge des Schienenpersonennahverkehrs, Lehr-/Lernprojekt „virturo“
  • Best Practices: medienunterstützte Vorlesungen, praxisorientierte Lehre

Gute Lehre heißt für mich, die Studierenden, wo immer möglich, zu aktivieren und ihnen einen sinnvollen Mix aus theoretischen Kenntnissen und praktischen Beispielen zu bieten.

Prof. Dr. Arno Kleber
Profilfoto fon Prof. Dr. Arno Kleber © K.Lassig Profilfoto fon Prof. Dr. Arno Kleber © K.Lassig
Profilfoto fon Prof. Dr. Arno Kleber

© K.Lassig

  • Professor für Physische Geographie und regionale Geographie Mitteleuropas
  • Lehre: Geomorphologie, Geologie, Klimageographie, Regionale Geographie insbesondere Nordamerikas, Umweltrisiken
  • Best Practices: Seminare mit hoher Eigenbeteiligung von Studierenden v.a. in Gruppenarbeit, Moderation und methodische Kreativität statt Referat! Stärkung von Kompetenzen in der Geländearbeit (Boden und Sediment) unter Einbeziehung von Studierenden in konkrete Forschungsprozesse

Gute Lehre ist das Ziel, aber wir können uns nur auf den Weg dorthin machen.

Dr. Jens Kunstmann
Foto Dr. Jens Kunstmann © TU Dresden, Lehrstuhl für Theoretische Chemie Foto Dr. Jens Kunstmann © TU Dresden, Lehrstuhl für Theoretische Chemie
Foto Dr. Jens Kunstmann

© TU Dresden, Lehrstuhl für Theoretische Chemie

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Chemie
  • Physikalische Chemie II (WS), Methoden der Computersimulation in der Chemie (SS)
  • Best Practices: Interaktive Lehre, Leidenschaft

Gute Lehre heißt für mich, Lehrinhalte zu präsentieren, die sich am Wissensstand, den Interessen und den Lernbedürfnissen der Studierenden orientieren und sie intellektuell fordern. Wenn sich dabei Neugier wecken und Spieltriebe nutzen lassen, bin ich froh.

Dr. Nadia Licciardello
Foto von Nadia Licciardello © Jürgen Lösel Foto von Nadia Licciardello © Jürgen Lösel
Foto von Nadia Licciardello

© Jürgen Lösel

  • Research Associate at the Chair of Materials Science and Nanotechnology
  • Teaching: "Applied Nanotechnology 1: Environmental Nanotechnology"; Supervision of lab rotation, master and PhD students
  • Best Practices: Motivate the students, try to make sure they get out of the lectures with at least some important messages, show the students also how is the life of a scientist.


Good teaching means for me to contribute to create the scientists of the future and to make people conscious of the role that the scientist has in the society.

PD Dr. rer. nat. habil. Steffen Löck
Foto Steffen Löck © Steffen Löck Foto Steffen Löck © Steffen Löck
Foto Steffen Löck

© Steffen Löck

  • Gruppenleiter und Studiengangskoordinator am OncoRay
  • Lehre: Digitale Bildverarbeitung(WS), Biostatistik (SS)
  • Best Practices: praxisnahe Studienbelege, interaktive Simulationsübungen
Maria Mathiszik
Foto Maria Mathiszik © Maria Mathiszik Foto Maria Mathiszik © Maria Mathiszik
Foto Maria Mathiszik

© Maria Mathiszik

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Berufliche Fachrichtung Labor- und Prozesstechnik; Didaktik der Chemie

  • Lehre: Modul Fachdidaktik Chemie II: Problem- und anwendungsorientierter Chemieunterricht; Schulpraktische Übungen im Fach Chemie

  • Forschung: individuelles Lernen/Umgang mit Heterogenität in der Hochschullehre, außerschulisches und interdisziplinäres Lernen/ Projektlernen

  • Best Practices: interaktive Lehre, Arbeit mit Lernportfolios

Gute Lehre heißt für mich, Studierenden im Rahmen der Wissensvermittlung verschiedene Möglichkeiten anzubieten, sich auszuprobieren, dabei auch Fehler machen zu können, und „Aha-Momente“ zu erleben, und sie auf diesem Weg zu begleiten.

Multiplikatorin sein, heißt für mich, Lehre zu reflektieren und aktiv zu gestalten und gemeinsam mit anderen Lehrenden für ihren Stellenwert an unserer Hochschule einzutreten.

Dr.-Ing. Sebastian Merchel
Foto Dr. Sebastian Merchel © Sebastian Merchel Foto Dr. Sebastian Merchel © Sebastian Merchel
Foto Dr. Sebastian Merchel

© Sebastian Merchel

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Akustik und Haptik
  • Lehre: Akustik, Psychoakustik, Sound Design, Virtuelle Realität
  • Best Practices: Aufbau eines Makerspaces im Bereich Akustik

Gute Lehre heißt für mich, Fehler zu loben.

Dipl.-Ing. Katja Mühlberg
Foto von Katja Mühlberg © Katja Mühlberg Foto von Katja Mühlberg © Katja Mühlberg
Foto von Katja Mühlberg

© Katja Mühlberg

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grundlagen der Elektrotechnik
  • Lehre: Übung Grundlagen der Elektrotechnik, Übung Elektrische und Magnetische Felder, Praktikum Elektrotechnik
  • Best Practices:
    (1) Übersichten und
         Zusammenfassungen
         (Vorlesungsbezug, Wiederholung,
         Aufzeigen von Zusammenhängen)
    (2) Wissensfeedback durch Kurztests
    (3) Studenten rechnen selber vor (bei
         kleinen Gruppen)

Gute Lehre heißt für mich:
(1)„Heute habe ich etwas gelernt“ – Effekt bei den Studierenden nach einer
     Unterrichtseinheit
(2) Motivation zum Selbststudium
(3) Selbstkritisches Hinterfragen der eigenen Lehrmethoden und Optimierung dieser
(4) Gute Ansprechbarkeit/Verfügbarkeit für die Studenten auch außerhalb der
      Unterrichtsstunden

Dr.-Ing. Jens Müller
Foto von Dr.-Ing. Jens Müller © Jens Müller Foto von Dr.-Ing. Jens Müller © Jens Müller
Foto von Dr.-Ing. Jens Müller

© Jens Müller

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Grundlagen der Elektrotechnik
  • derzeitige Lehrveranstaltungen:
    Vorlesung Grundlagen der Elektrotechnik (WS)
    Vorlesung Elektrische und magnetische Felder (SS)
    Vorlesung Schaltungssimulation und -modellierung (SS)
    Übung Dynamische Netzwerke (WS)

Gute Lehre heißt für mich, Begeisterung zu wecken und Verständnis zu fördern.

Dr. rer. nat Marion Pause
Profilbild von Marion Pause © Marion Pause Profilbild von Marion Pause © Marion Pause
Profilbild von Marion Pause

© Marion Pause

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Umweltwissenschaften, Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung
  • Lehre: Seminare, Projektseminare, PC Übungen im Fach Fernerkundung als Methode im Umweltmonitoring, Studiengänge: Geodäsie, Geographie, Geoinformatik
  • Best Practices: Interaktive Lehrveranstaltungen in stark heterogenen Gruppen, forschungsbasierte Projektarbeiten und Abschlussarbeiten, interdisziplinäre und berufsorientierte Kompetenzziele

Gute Lehre heißt für mich, mein Lehr-Lernkonzept zielgruppenspezifisch flexibel zu gestalten und einen Mix aus fachlichem, interdisziplinärem und berufsorientiertem Kompetenzerwerb zu ermöglichen.

Lehren in einem vergleichsweise jungen Fachgebiet, heißt für mich Neugierde zu wecken, Illusionen aufzuklären, Berufsbilder und Innovationen aufzuzeigen.

Simon Puteanus
Foto Simon Puteanus © Carolin Horn Foto Simon Puteanus © Carolin Horn
Foto Simon Puteanus

© Carolin Horn

  • Student des Diplom-Studiengangs Regenerative Energiesysteme
  • Lehre: Übungen zu Mathematik für Elektrotechnik
  • Best Practices: Interaktive Gestaltung von Rechenübungen, Begeisterung

Gute Lehre heißt für mich, Studierende zu befähigen und zu motivieren, sich aktiv in Lehrveranstaltungen einzubringen und sich auch im Selbststudium mit den Lehrinhalten zu beschäftigen.

Multiplikator sein heißt für mich, meinen Dozierenden Mut zu machen, neue Methoden auszuprobieren.

Dr.-Ing. Thomas Reimann
Foto Dr. Thomas Reimann © TU Dresden, Thomas Krause Foto Dr. Thomas Reimann © TU Dresden, Thomas Krause
Foto Dr. Thomas Reimann

© TU Dresden, Thomas Krause

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grundwasserwirtschaft
  • Lehre: Grundwasserbewirtschaftung mit Computermodellen (WS), Grundlagen der Wasserbewirtschaftung (WS), Fallstudien der Grundwasserbewirtschaftung (SS), Grundwasserleiter (SS)
  • Best Practices: Self-Assessment mit Opal und Clickern, Umgestaltung bestehender Lehrveranstaltungen zu Blended Learning

Gute Lehre heißt für mich, allen Studierenden optimale Bedingungen für einen individuellen Lernprozess zu schaffen

Dr. Michael Roitzsch
Bild von Michael Roitzsch © Sebastian Schellhammer Bild von Michael Roitzsch © Sebastian Schellhammer
Bild von Michael Roitzsch

© Sebastian Schellhammer

  • wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Betriebssysteme
  • Lehre: Mikrokernbasierte Betriebssysteme, Komplexpraktikum systemnahe Programmierung, Echtzeitsysteme
  • Best Practices: eine Brücke schlagen zwischen Lehre und Forschung

Gute Lehre heißt für mich, die Studierenden in jeder Vorlesung dort abzuholen, wo sie stehen. Klar dass man es nicht allen recht machen kann, aber ein guter Lehrender sollte ein Gespür dafür entwickeln, ob das Publikum folgen kann oder nicht.

B. Sc. Janna Rückert
Foto Janna Rückert © K. J. Lassig Foto Janna Rückert © K. J. Lassig
Foto Janna Rückert

© K. J. Lassig

  • Studentin Master Physik und Mitglied der TU Umweltinitiative (TUUWI)
  • Lehre: Ringvorlesungen zu Nachhaltigkeitsthemen
  • Best Practices: studentisch organisierte, interdisziplinäre Vorlesungsreihe mit Begleittagebuch

Gute Lehre heißt für mich, dass sie die Reflexionsfähigkeit über Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Disziplin und das kritische Denken fördert, eine angemessene Methodenvielfalt enthält und der Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden auf Augenhöhe stattfindet.

M.Sc. Farahnaz Sadidi
Foto von Fahranaz Sadidi © Sharam Golestani Foto von Fahranaz Sadidi © Sharam Golestani
Foto von Fahranaz Sadidi

© Sharam Golestani

  • Research Assistant in the Department for Physics Education
  • Teaching: Physikalische Schulexperimente (PSE 1 & 2), Antimatter Workshop
  • Best Practices:
    In my PhD, I am designing a learning environment in particle physics to promote students' Critical Thinking. To evaluate the course, I am designing a domain-specific Critical Thinking test.

Good teaching means for me, a teaching which provides students, as part of citizenship, with the opportunity to think critically in everyday life.

Dr. rer. nat. Michael Schwarzenberger
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Werkzeugmaschi­nenentwicklung und adaptive Steuerungen
  • Lehre: Vorlesung Maschinelles Lernen in der Produktion, Übungen Mathematik für Elektrotechniker*innen
  • Best Practice: interaktive Lehre

Gute Lehre heißt für mich: Lehre, die Freude macht und vermittelt.

Multiplikator sein heißt für mich: Miteinander über Lehre sprechen, Lehre wichtig nehmen und sich gegenseitig dabei unterstützen.

M. Sc. Michael Seifert
Bild von Michael Sefert © Toni Wittiber Bild von Michael Sefert © Toni Wittiber
Bild von Michael Sefert

© Toni Wittiber

  •  Wissenschaftlicher Mitarbeitern am Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik | Business Intelligence Research
  • Lehre: Mathematik für Wirschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre, Mathematische Planungsverfahren und Schreiben von wiss. Texten mit LaTeX
  • Best Practices: Aktives Opal-Forum und interaktive Gestaltung von Rechenübungen

Gute Lehre heißt für mich, Studierende zu motivieren, sich proaktiv mit dem Stoff zu befassen.

Multiplikator sein, heißt für mich, die eigene Lehre zu hinterfragen und weiterzuentwickeln sowie die Erfahrungen weiterzutragen.

Dipl.-Verk.wirtsch. Konstanze Winkler
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Verkehrsbetriebslehre und Logistik
  • Lehre: Operations Research und Logistik, Vertiefung Management von Verkehrs- und Logistikunternehmen, Forschungsseminar Verkehrsbetriebslehre und Logistik (alle WS), Entscheidungsunterstützung in der Logistik - Grundlagen der Programmierung mit C++ (SS)
  • Best Practice: Interaktive Programmierübungen

Gute Lehre heißt für mich, den Lehrveranstaltungen ein wohldurchdachtes Konzept im Sinne des Constructive Alignment zugrunde zu legen, die Lerninhalte ansprechend und abwechslungsreich zu präsentieren und immer zu versuchen, die Dinge (auch) mit den Augen der Studierenden zu sehen.

Multiplikatorin sein heißt für mich, bei anderen Lehrenden ein Bewusstsein für die Vielfalt der Möglichkeiten zur didaktischen Gestaltung von Lehrveranstaltungen und für die Relevanz guter Lehre zu schaffen und zum Ausprobieren zu ermutigen.

Dr. Susann Zahn
Porträt von Frau Dr. Susann Zahn © Surber Porträt von Frau Dr. Susann Zahn © Surber
Porträt von Frau Dr. Susann Zahn

© Surber

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Lebensmitteltechnik,  Institut für Naturstofftechnik
  • Lehre: VL Qualitätsmanagementsysteme (SS), Ü Lebensmittelsensorik (SS), ausgewählte VL der Lebensmitteltechnologie und Betriebshygiene / Reinigungstechnik (WS/SS), ausgewählte Praktika Grundverfahren und Lebensmittelrheologie (WS/SS)
  • Best Practices: interaktive Arbeit in Lehrveranstaltungen, Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten; Betreuung forschungsgebundener Projekt- und Diplomarbeiten

Gute Lehre heißt für mich, Studierende als „Trainer“ auf ihrem Weg zu begleiten, fachlich in Lernprozessen zu unterstützen, stetig zu motivieren und für lebenslanges, forschendes Lernen zu begeistern.

Multiplikatorin sein heißt für mich, anderen zu zeigen, dass sich die Motivation der Lehrenden auf die Studierenden übertragen lässt. Davon profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Forschungsaktivitäten an der Universität, da Studierende stetig neue Perspektiven einbringen.

Ehemalige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Dipl.-Phys. Christoph Jakobi
Foto Christoph Jakobi © TU Dresden, AG Strahlungsphysik Foto Christoph Jakobi © TU Dresden, AG Strahlungsphysik
Foto Christoph Jakobi

© TU Dresden, AG Strahlungsphysik

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kern- und Teilchenphysik, AG Strahlungsphysik
  • Lehre: Wechselwirkung Strahlung-Stoff (WS/SS), Physik mit Neutronen (SS), Strahlungsphysik (WS)
  • Best Practices: interaktive Gestaltung von Rechenübungen

Gute Lehre heißt für mich, die Studierenden dazu anzuleiten, sich den Lernstoff gegenseitig verständlich zu machen. Denn wer etwas Anderen erklären kann, hat es selbst verstanden.

Multiplikator sein heißt für mich, die Idee der guten Lehre weiter zu tragen.

Dr. rer. nat. Carolin Noack
Foto Dr. Carolin Noack © CRTD Foto Dr. Carolin Noack © CRTD
Foto Dr. Carolin Noack

© CRTD

  • Lehrkoordinatorin am Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD)
  • Lehre: Organ Systems and Disease (einzelne Vorlesungen), Stem Cells, Development and Regeneration (einzelne Vorlesungen)
  • Best Practices: kriterienbasierte mündliche Prüfungsformate, Semi-Flipped Classroom, Hospitation der LV und Feedback an Lehrende

Gute Lehre heißt für mich: ein stetes Arbeiten am Curriculum, um es aktuell und studierbar zu halten sowie mit der Vorgabe des Constructive Alignments eine gute Basis für Lehrende und Lernende zu gestalten.

Multiplikatorin sein heißt für mich: Ansprechpartnerin für Lehrende zu sein, die nach Verbesserungen Ausschau halten und Wege (Weiterbildung, Ideen, etc.) aufgezeigt bekommen möchten

Laura Stüdemann
  • Studentin Bachelor Geographie und Mitglied der TU Umweltinitiative (TUUWI)
  • Lehre: Ringvorlesung zu den Sustainable Development Goals (SS)
  • Best Practices: Nachhaltigkeits-Coachings (Strategiefindung, Projektmanagement, Gruppendynamik, Empowerment etc.) für Hochschulinitiativen, Vernetzung der Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragten der FSR der TU Dresden durch Workshops und Vernetzungstreffen

Gute Lehre heißt für mich, auf Augenhöhe Kommunikations-Räume zu öffnen und perspektivenreich zu diskutieren, Partizipation zu ermöglichen und Lernenden sowie Lehrende zu kritischem Denken zu ermächtigen.

Multiplikatorin sein heißt für mich, Menschen zu motivieren, andere Wege einzuschlagen, sich für ein System und Umfeld einzusetzen, in dem sie leben und wirken wollen, und anzuregen, selbst gestalterisch tätig zu werden.

Mitarbeiter

Dipl.-Phys. Sebastian Schellhammer
Foto Sebastian Schellhammer © Thomas Lehmann Foto Sebastian Schellhammer © Thomas Lehmann
Foto Sebastian Schellhammer

© Thomas Lehmann

  • Projektleiter des Studienerfolgsprojekts Lerntransfermethoden (LTM) und Hochschuldidaktiker am Zentrum für Weiterbildung

  • Kurzbiographie:
    Physik studiert, organische Solarzellen erforscht, viele Jahre selbst Lehre im MINT-Bereich entwickelt und durchgeführt und dabei Stück für Stück selbst zum Multiplikator geworden, um die Lehrkultur zu verbessern
  • Best Practices: Umgang mit Heterogenität, studierendenzentrierte Lehre, forschendes Lernen, Empowerment

Gute Lehre heißt für mich, das Potential in jeder Person zu entdecken und bestmöglich und leidenschaftlich zu fördern.

Das MultiplikatorInnenprogramm heißt für mich, Lehre und Lehrende sichtbar zu machen und zu stärken. Lehre ist mindestens eine genauso zentrale Säule der Hochschule wie Forschung und entscheidet über unsere Zukunft.

Dipl.-Math. Sebastian Melzer
Foto von Sebastian Melzer © Sebastian Melzer Foto von Sebastian Melzer © Sebastian Melzer
Foto von Sebastian Melzer

© Sebastian Melzer

  • Hochschuldidaktiker am Zentrum für Weiterbildung und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geometrie
  • Kurzbiographie: Promotionsstudent am Institut für Geometrie der TU Dresden und langjährige Erfahrung rund um den Lehrexport Mathematik

  • Lehre: Übungen Mathematik für Maschinenbau 1-4
  • Best Practices: Aktive Rechenübungen mit Realitätsbezug, Tutor*innenbetreuung

Gute Lehre heißt für mich, sich gegenseitig, gemeinsam, aktiv und auf der Basis wechselseitigen Respekts immer wieder neu herauszufordern und langfristig weiterzuentwickeln.

Multiplikator sein heißt für mich, eine Kultur engagierter, hochwertiger Lehre zu pflegen und dafür sichtbar einzutreten.

Foto Sebastan Schellhammer © Spex&Moses
Name

Sebastian Schellhammer

Projektleitung, Referent für Hochschuldidaktik MINT

Kontaktinformationen
Organisationsname

Zentrum für Weiterbildung

Zentrum für Weiterbildung

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Besucheradresse:

Bürogebäude Strehlener Straße 22/24, 5. Etage, Raum 557 Strehlener Straße 22

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Letzte Änderung: 23.07.2018