Tag der Lehre

Logo des Tags der Lehre © Quantum Design Logo des Tags der Lehre © Quantum Design
Logo des Tags der Lehre

© Quantum Design

Den 15. November 2017 widmet die TU Dresden dem Tag der Lehre und lädt zu vielfältigen Veranstaltungen ins Hörsaalzentrum ein.

Alle Lehrenden und Studierenden sowie alle an Lehre und Lernen Interessierten sind herzlich eingeladen, sich in Vorträgen, verschiedene Sessions, Präsentationen und einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Vielfalt in Lehre und Lernen zu beschäftigen.

Der Tag der Lehre steht für:

  • Wertschätzung und Sichtbarkeit der Lehre an der TU Dresden
  • Austausch und Vernetzung unter den Beteiligten
  • Inspiration und Motivation für die Gestaltung von Lehre und Lernen

Schirmherr ist der Prorektor für Bildung und Internationales der TU Dresden.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular zum Tag der Lehre und den einzelnen Sessions an.

Programm

hier als pdf-Dokument zum Downlad.

Das Programm des Tags der Lehre in der Übersicht © ZfW//AD Das Programm des Tags der Lehre in der Übersicht © ZfW//AD
Das Programm des Tags der Lehre in der Übersicht

© ZfW//AD

Anmeldung und Informationen

ab 12:00 Uhr, Foyer HSZ

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für Weiterbildung begrüßen Sie herzlich und informieren Sie über den Ablauf und die Angebote zum Tag der Lehre.

Auftakt

12:30 - 12:50 Uhr, HSZ/04/H

Herr Prof. Dr. Hans Georg Krauthäuser, Prorektor für Bildung und Internationales, eröffnet den Tag der Lehre.

Verleihung des Lehrpreises

12:50 - 13:15 Uhr, HSZ/04/H

Seit 1998 wird dank der Bereitstellung des Preisgeldes durch die Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden der „Lehrpreis der TU Dresden“ für herausragende Lehrleistungen, die Schaffung von Anreizen zur Verbesserung der Lehre und die Entwicklung neuer Ideen und Konzepte verliehen. Am 15.11.2017 wird der Lehrpreis erstmalig am Tag der Lehre vergeben.

Keynote

13:15 - 14:15, HSZ/04/H

Kristina Edström (KTH Royal Institute of Technology, Stockholm):
The Teaching Trick – how to improve student learning without spending more time teaching

When improvement of student learning is discussed, a common reaction is to assume that any new teaching methods require a higher teaching effort. And surely, anyone can improve a course by spending 100 hours more teaching time, but for apparent reasons this is not a sustainable strategy.

Sessions Runde 1

14:30 - 15:10 Uhr
In den moderierten Sessions werden zu ausgewählten Leitideen der Lehre Good-Practice-Beispiele aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten von Lehrenden und
Studierenden der TU Dresden vorgestellt und deren Übertragbarkeit in andere Fachgebiete diskutiert.

Sie können sich für jeweils eine Session pro Runde einschreiben (zur Anmeldung).

Session 1, Raum HSZ/E01

Die Lehre gründet in einem vertrauensvollen Miteinander, welches am Studienerfolg der Studierenden ausgerichtet ist.

Moderation: Anja Weller, Zentrum für Weiterbildung

Lehre interaktiv gestalten - Das Audience Response System AMCS im Überblick

Dr.-Ing. Iris Braun, Dr.-Ing. Tenshi Hara, M.Sc. Tommy Kubica, Institut für Systemarchitektur

AMCS (Auditorium Mobile Classroom Service) ist ein an der TU Dresden entwickeltes System, welches Studierenden und Lehrenden erlaubt, Fragen und Lernaufgaben sowie individualisierte Nachrichten in Vorlesungen und Seminaren zu verwenden. Im Beitrag werden das Tool und seine Funktionen vorgestellt.

Session 2, Raum HSZ/E03

Die Lehre ist transferorientiert.

Moderation: Susann Beyer, Zentrum für Weiterbildung

VorlesungPlus - mehr als Vorlesen

Dr. Andreas Albers, Institut für Wasserchemie

Wie gelingt es, Studierende in der Vorlesung zu aktivieren, Einblicke in die Komplexität praktischen Handelns zu geben und zum selbstgesteuerten Lernen zu motivieren? Vorgestellt wird ein Beispiel, bei dem die Studierenden mit der Methode „Expertenpuzzle“ die Vorlesungsinhalte zusammenfassen und durch die Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis der Wasseraufbereitung anwenden.

Die Schulpraxis in die Universität holen

Prof. Dr. phil. Roswitha Ertl-Schmuck und Sandra Altmeppen, Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken

Wie können Studierende unterstützt werden, Unterricht in seiner Komplexität und Deutungsoffenheit zu verstehen? Vorgestellt wird ein Konzept, mit dem die Studierenden unterstützt werden, sich aus einer konstruktiv-kritischen Perspektive den gezeigten Unterrichtsphänomenen anzunähern, diese deutend auszulegen und ggf. mögliche Handlungsalternativen zu entwerfen.

Session 3, Raum HSZ/E05

Die Lehre ist forschungsbasiert.

Moderation: Petra Tallafuss-Koch, Dezernat 7 - Strategie und Kommunikation

Paper, Reviews, Vorträge - Simulation einer wissenschaftlichen Tagung

Dipl.-Medieninf. Gordon Lemme, Prof. Dr.-Ing. Steffen Ihlenfeldt, Institut für Werkzeugmaschinen und Steuerungstechnik

Seit dem Sommersemester 2017 wählen die Lehrenden des Institutes eine neue Form der Freiarbeit, um  Studierende durch einen komplett nachempfundenen wissenschaftlichen Konferenzablauf bei der Erarbeitung wissenschaftlicher Arbeiten zu motivieren.

Session 4, Raum HSZ/405

Die Lehre trägt der Diversität der Lehrenden und Studierenden Rechnung.

Moderation: Henriette Greulich, Zentrum für Weiterbildung

Der Brexit zu Gast in der sächsischen Staatskanzlei – ein Planspiel und seine Wirkungen

Dr. Daniel Lukas, Internationale Wirtschaft/VWL und Dr. Martin Gerner, Internationales Recht, Zentrum für Internationale Studien (ZIS)

Recherche, Positionspapiere, Rollentausch: in der Lehrveranstaltung des vergangenen Sommersemesters „Planspiel Brexit und die Folgen“ geht es darum, fiktive Verhandlungen wirklichkeitsgetreu zu führen, denn den Abschluss bildete ein Gipfeltreffen zur Ausarbeitung des Vertrags im Rathaus. Das Lehrbeispiel zeigt, wie ein Planspiel arrangiert, eingesetzt und zum Lernen genutzt wird. Das Lehrangebot ist eine Pflichtveranstaltung im zweiten Fachsemester des interdisziplinären Masterstudiengangs Internationale Beziehungen.

Die Wesensverwandtschaft von Physik und Philosophie - ein bereichsübergreifendes Seminar

Dr. Irena Doicescu, Fakultät Physik und Dr. Uwe Scheffler, Institut für Philosophie

Der Beitrag widmet sich der Frage, wie interdisziplinärer Dialog bereits im Studium trainiert werden kann. Über das zukunftsgewandte Lehrformat wird veranschaulicht, wie die Bildung von Diskussionskontexten zwischen Disziplinen (in dem Fall Physik und Philosophie) gewinnbringend umgesetzt werden kann.

Sessions Runde 2

15:20 - 16:00 Uhr
In den moderierten Sessions werden zu ausgewählten Leitideen der Lehre Good-Practice-Beispiele aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten von Lehrenden und
Studierenden der TU Dresden vorgestellt und deren Übertragbarkeit in andere Fachgebiete diskutiert.

Sie können sich für jeweils eine Session pro Runde einschreiben (zur Anmeldung).

Session 1, Raum HSZ/E01

Die Lehre gründet in einem vertrauensvollen Miteinander, welches am Studienerfolg der Studierenden ausgerichtet ist.

Moderation: Anja Weller, Zentrum für Weiterbildung

Abstimmungen im Hörsaal - Erfahrungen und Möglichkeiten mit dem Audience Response System AMCS

Dr. Felix Kapp, Dr.-Ing. Iris Braun, Dr.-Ing. Tenshi Hara, Prof. Dr. Susanne Narciss, Institut für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie

Am Beispiel einer Vorlesung aus der Psychologie wird vorgestellt wie das Tool AMCS in die Lehre integriert werden kann, um die Vorlesung durch interaktive Elemente zu bereichern. Dabei wird auf die inhaltlichen und didaktischen Möglichkeiten eingegangen: Wieviel Zeit benötigt man für den Einsatz des Tools? Was sollte man bei der Fragenerstellung berücksichtigen? Wie verändert sich eine Veranstaltung durch den Einsatz von AMCS? Welche zusätzliche Rückmeldung erhalten Dozierende mit dem Tool?

Session 2, Raum HSZ/E03

Die Lehre ist transferorientiert.

Moderation: Susann Beyer, Zentrum für Weiterbildung

Rechenübungen mit Vorspiel – wie man Studierende zur Vor- und Nachbereitung motivieren kann

Dr. Andreas Franze, Institut für Mechanik und Flächentragwerke

Am Beispiel der Methode visHAITI wird gezeigt, wie sich die konstellative Denkweise in Rechenübungen zur Aktivierung Studierender in der Selbstlernphase integrieren lässt. Dabei wird auch darauf eingegangen, wie sich neue Lehrmethoden mit geringem zeitlichen Aufwand und trotz fehlender Lehrverantwortung umsetzen lassen.

Anleitung und Unterstützung von Studierenden in der Vorbereitung textbasierter Seminare

Anne Katrin Stricker, Institut für Evangelische Theologie

Das Lehrbeispiel zeigt, wie Studierende durch die HAITI-Methode bei der Vorbereitung von Texten begleitet werden, sodass Austausch und Transfer im Seminar möglich und alle Teilnehmenden in der Seminardiskussion aktiv eingebunden werden.

Session 3, Raum HSZ/E05

Die Lehre ist forschungsbasiert.

Moderation: Petra Tallafuss-Koch, Dezernat 7 - Strategie und Kommunikation

Forschen und Lernen im interdisziplinären Kontext - Die FLiK-Module "Risiko" und "Bionik"

Dr. Hans Jörg Schmidt, Zentrum für interdisziplinäres Lernen und Lehren (ZiLL)

Die Studierenden der FLiK-Module (Forschen und Lernen im interdisziplinären Kontext) erwerben Methoden- und Fachkompetenzen durch forschendes Lernen im interdisziplinären Austausch und beschäftigen sich so intensiv mit verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und Ansätzen.

Session 4, Raum HSZ/405

Die Lehre trägt der Diversität der Lehrenden und Studierenden Rechnung.

Moderation: Henriette Greulich, Zentrum für Weiterbildung

Export Mathematik - 10 Anregungen für Übungen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften

Dr. Ute Feldmann und Dr. Sebastian Franz, Institut für wissenschaftliches Rechnen, Simon Puteanus, Regenerative Energiesysteme

Diskutiert und betrachtet werden zehn unterschiedliche Anregungen – von fachbezogenen Anwendungsaufgaben über Miniquiz bis hin zum Feedback zur Veranstaltungsqualität - wie die Lernmotivation erhöht, Kooperation zwischen Veranstaltungen gestärkt, Studierende aktiviert und Durchfaller aufgefangen werden können.

Kooperatives Lernen - Lerngruppen, Bonussystem und Aufgabendifferenzierung in Übungen

Prof. Dr. Stefan Odenbach, Institut für Strömungsmechanik

Wie lassen sich Studierende motivieren, dass sie sich kontinuierlich während des Semesters mit dem Lernstoff auseinandersetzen (wollen)? Anhand des erfolgreichen Lehrkonzepts im Maschinenbau wird gezeigt, wie verschiedene Lernstile aufgegriffen, Anreize geschaffen und Tiefenlernen ermöglicht wird. Möglichkeiten, Grenzen und die strategische Verankerung können diskutiert werden.

Open Space

14:30 - 17:00 Uhr, Foyer HSZ

Der Open Space bietet allen Teilnehmenden vielfältige Austausch- und Beteiligungsmöglichkeiten:

In der Galerie der Lehr-Lern-Vielfalt werden konkrete fachspezifische und überfachliche Lehrbeispiele entlang der  Leitideen der Lehre an der TU Dresden ausgestellt. Durch den Einblick in vielfältige Lehr-Lern-Konzepte können hier im Dialog miteinander (insbesondere zwischen 16:00 und 17:00 Uhr) Ideen und Ansätze für die Lehre entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Hier finden Sie die ausführlichen Informationen zum Call for Participation.
Wenn Sie kurzfristig noch einen Beitrag anmelden möchten, kontaktieren Sie bitte Frau Susann Beyer.

Die Messe der Akteure ist Plattform für Zentrale Einrichtungen
und Projekte der TU Dresden sowie Anbieter hochschuldidaktischer Weiterbildungen mit Informationsständen im Bereich Lehre und Hochschuldidaktik.

Für Snacks und Getränke sorgt das Studentenwerk. Für Mitarbeitende der TU Dresden besteht die Möglichkeit, ihre Kinder im CampusNest betreuen zu lassen. Kleine
Forscherinnen und Forscher sind auch eingeladen, am Bastel- und Experimentiertisch im Foyer des HSZ eine spannende Zeit zu verbringen, während ihre Eltern am
Programm teilnehmen.

Podiumsdiskussion

17:00 - 18:30 Uhr HSZ/04/H

Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Podiumsdiskussion. Gemeinsam gehen wir der Frage „Exzellente Forschung = Exzellente Lehre?“ nach und diskutieren über Herausforderungen und Erfolge bei der Realisierung exzellenter Lehre.

Diskutanten und Diskutantinnen sind:

  • Prof. Dr. Hans Georg Krauthäuser (Prorektor für Bildung und Internationales)
  • Prof. Dr. Karl Lenz (Philosophische Fakultät, Soziologie, und Leiter des Zentrums für Qualitätsanalyse (ZQA))
  • Prof. Dr. Stefan Odenbach (Fakultät Maschinenwesen, Studiendekan Maschinenbau sowie Aufbaustudiengang Textil- und Konfektionstechnik)
  • Dr. Jannette Wober (Fakultät Biologie)
  • Dr. Alexander Kästner (Philosophische Fakultät, Geschichte)
  • Janna Rückert (Studierende, TU-Umweltinitiative).

Moderation: Tobias Blank, Leiter der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle der TU Darmstadt

Botschafterinnen und Botschafter der guten Lehre

Repräsentativ für die vielfältigen, facettenreichen und erfolgreichen Lehr-Lern-Projekte an der TU Dresden präsentieren die Botschafterinnen und Botschafter des Tags der Lehre, was Lehre für sie bedeutet, wie sie ihre Lehre gestalten und was Sie vom Tag der Lehre erwarten. Die Beiträge werden regelmäßig im Universitätsjournal und auf dieser Seite veröffentlicht.

Kontakt

Der Tag der Lehre wird organisiert vom Zentrum für Weiterbildung, insbesondere durch Mitarbeiterinnen des Projekts LiTplus.

Workshopteilnehmer schreibend © Spex&Moses//Crispin-I.Mokry
Name

Zentrum für Weiterbildung

Kontaktinformationen
Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Strehlener Straße 22/24, Raum 560 Strehlener Straße 22

01069 Dresden

Adresse postal

Postadresse:

Technische Universität Dresden Zentrum für Weiterbildung

01062 Dresden

Adresse parcel

Paketadresse:

Technische Universität Dresden Zentrum für Weiterbildung Helmholtzstraße 10

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-37811
fax Fax
+49 351 463-36251

Zu dieser Seite

zfw
Letzte Änderung: 02.11.2017