Wochen der Verantwortung 2026
Die TU Dresden verfolgt das Ziel, zu einem exzellenten Vorbild einer sozial verantwortungsvollen, Gleichstellung, Diversität und Weltoffenheit umsetzenden, nachhaltig agierenden Institution zu werden, die in die Gesellschaft hineinwirkt. Denn als Arbeitgeberin und Bildungseinrichtung trägt die Universität nicht nur Verantwortung für ihre Mitglieder, sondern als Impulsgeberin in der Region auch für unser gesellschaftliches Miteinander. Unter der Federführung des Ressorts Universitätskultur finden diesen November wieder die Wochen der Verantwortung an der TU Dresden statt. Einen Monat lang stehen vielfältige und spannende Veranstaltungen zu den Themen Diversity, Nachhaltigkeit, Gesundheit sowie Antidiskriminierung auf dem Programm. Ganz im Sinne des „Dresden Spirit“ haben alle Hochschulangehörigen dabei auch die Gelegenheit, selbst Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen oder weiterzubilden.
Inhaltsverzeichnis
Programm
Alle Angebote im Rahmen der Wochen der Verantwortung sind kostenlos und richten sich an Beschäftigte sowie Studierende der TU Dresden. Für einige Angebote ist eine Anmeldung erforderlich. Sollten Sie Unterstützungsbedarf aufgrund sprachlicher oder anderer Barrieren haben, nehmen Sie gern per Mail Kontakt zu uns auf.
Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und geschlechtsspezifischer Gewalt
Auch anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November möchte die TU Dresden im Sinne der Verantwortung ein Zeichen setzen und den Tag nutzen, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen. Gewalt gegen Frauen, nichtbinäre und Trans-Personen als universales Phänomen lässt sich nicht auf bestimmte Nationen, Religionen, Bildungshintergründe oder Einkommensverhältnisse beschränken. Auch vor der Universität und ihren Mitgliedern macht diese Problematik nicht halt. Vielfältige kostenlose Formate schärfen das Bewusstsein, um jeglicher Form von Gewalt auf allen Ebenen entschieden entgegen zu treten.
2. November 2026, ab 18:00 Uhr | Film mit Einführung: Sorda – Der Klang der Welt
Unter der Regie von Eva Libertad und mit ihrer Schwester, der gehörlosen Schauspielerin Miriam Garlo, in der Hauptrolle bietet „Sorda“ eine intime und realistische Darstellung von Mutterschaft aus der Perspektive einer gehörlosen Frau. Der Film ist ein mutiges filmisches Werk, insbesondere in einer Filmlandschaft, in der Menschen mit Hörbehinderungen noch immer selten und häufig nur auf stereotype Weise dargestellt werden.
„Sorda“ verzichtet bewusst auf sentimentale Klischees und zeigt seine Protagonistin Ángela als vielschichtige Frau voller Zweifel, innerer Widersprüche und mit einer überwältigenden emotionalen Tiefe. Auch auf technischer Ebene wird der Film zu einem sinnlichen Erlebnis. Durch den bestimmten Einsatz von Klang, Stille und visueller Erzählweise taucht das Publikum in die Wahrnehmungswelt eines gehörlosen Menschen ein.
Über seinen filmischen Wert hinaus eröffnet „Sorda“ einen dringend notwendigen Raum für die Auseinandersetzung mit Barrierefreiheit, Empathie und Fürsorge. Das Thema der Geburtsgewalt wird hier ebenfalls thematisiert.
02.11.2026 ab 18:00 // Zentralkino // OmU (Orginalsprache: Spanisch)
Der Eintritt ist frei. (Veranstaltung im Rahmen der Diversity Tage an der TU Dresden)
- 20.11.2026 // 09:00–12:00 Uhr
- Workshopleiterin: Anja Wiede, Ansprechperson der TUD-Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
- Kurzworkshop in Präsenz
- Angebot für TUD-Beschäftigte
- Anmeldung
Mit der Teilnahme am Unisafe-Forschungsprojekt stellt sich die TUD dem Phänomen der sexualisierten Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Der Workshop beginnt deshalb mit einem Überblick über Begriffsdefinitionen und statistischen Kennzahlen. Projektkoordinatorin und Workshopleiterin Anja Wiede bearbeitet mit den Teilnehmenden schließlich eigene Haltungen und mögliche Vorurteile zum Thema. Der Fokus liegt dennoch auf den Unterstützungsmöglichkeiten bei diesen Vorkommnissen, denn: auch wenn die meisten sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt nicht als Betroffene erleben müssen, finden sich viele als sogenannte „Bystander“ ((un-)bewusste Zeug:innen) wieder. Im Sinne einer gemeinschaftlichen Verantwortungsübernahme erarbeiten die Teilnehmenden deshalb eigene Interventionsmöglichkeiten.
Gleichberechtigung, Frauenquote und gendersensible Sprache: Leichtigkeit und Humor gehen hier bereits oft verloren und es entstehen tiefe Grabenkämpfe. In dem interaktiven und humorvollen Workshop mit Eva Ullmann gehen wir dem Sexismus humorvoll an den Kragen. Humor als rhetorisches Instrument ist kein Stilmittel für ein paar rosarote Rüschen. Humor sorgt für Aufmerksamkeit und beleuchtet wichtige Themen, die gerne unter den Tisch gekehrt werden. Humor sorgt für Überraschung und Irritation, wenn sich Personen oder Gruppen zu wichtigen Aspekten der Gleichberechtigung wegducken wollen. Humor als sozialer Kitt bringt in Verbindung. Humor als Waffe dagegen sorgt knallhart für Distanz und Schutz. Beide Humorstile sind wichtige Hilfsmittel im Kampf gegen Sexismus und für mehr Gleichberechtigung und werden Gegenstand des Workshops sein.
Der Workshop wird von 9-13 Uhr in deutscher Lautsprache angeboten. Die Referentin ist Eva Ullmann vom Deutschen Institut für Humor Leipzig. Die Veranstaltung findet am Campus Johannstadt, Hörsaal der Klinik für Orthopädie statt.
Anmelden kann man sich über diese Seite im Webauftritt des Marburger Bund (alle Interessierten können sich anmelden: https://www.marburger-bund.de/sachsen/veranstaltung/mit-humor-gegen-sexismus
Hinschauen. Handeln. Unterstützen.
Campuswalk zum Umgang mit Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an der Uni
Datum: 25.11.2026, 14:00–16:00 Uhr
Wie können wir Grenzüberschreitungen erkennen? Was können wir tun, wenn wir selbst betroffen sind oder etwas beobachten? Und wo finden wir Unterstützung?
Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Campus kommen wir über diese Fragen ins Gespräch. An verschiedenen Stationen besprechen wir Beispiele aus dem Hochschulalltag, lernen Anlaufstellen kennen und erkunden Möglichkeiten, solidarisch zu handeln. Dabei besprechen wir auch, wie wir bei Unsicherheit intervenieren können – etwa durch Nachfragen, Ablenken oder das Hinzuziehen anderer. Die Wünsche betroffener Personen und die eigene Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Campuswalk richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden. Die Route weist die auf dem Campus üblichen Barrieren auf.
Der Rundgang wird von Anja Wiede, Ansprechperson der Beschwerdestelle, geführt.
Die Veranstaltungsreihe Pandu lädt am Donnerstag, den 26. November 2026, von 13:00 bis 14:30 Uhr zum digitalen Lunch-Talk via Zoom ein. Diese Gesprächsrunde ist Teil der Programmwochen, die die Beschwerdestelle bei Belästigung, Diskriminierung und Gewalt der TU Dresden anlässlich des Internationalen Aktionstags gegen Gewalt an Frauen zum sechsten Mal in Folge ausrichtet.
Es wird diskutiert, wie digitale Gewalt, etwa durch Smart-Home-Technologien und KI, zunehmend in die physische Lebensrealität hineinwirkt. Gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis wie Michaela Burkard (bff: aktiv gegen digitale Gewalt), Victor Jüttner (ScaDS.AI Dresden/Leipzig) und Dr.in Katrin Etzrodt (TU Dresden) wird diskutiert, wie Machtmissbrauch künftig stärker bei der Technikentwicklung und im Umgang mit Cybersicherheit mitgedacht werden kann.
Weitere Informationen: https://scads.ai/event/pillars-and-umbrellas/digital-violence/
Freitag 27.11.2026 // 8.00 -9.00 Uhr
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen widmet sich „Vielfalt to go“ der Verschränkung von antimuslimischem Rassismus und Sexismus.
Muslimische und muslimisch gelesene Frauen können von spezifischen Formen der Diskriminierung und Gewalt betroffen sein, bei denen rassistische und sexistische Zuschreibungen zusammenwirken. Doch wie äußert sich diese Verschränkung im Alltag? Welche gesellschaftlichen Vorstellungen und strukturellen Bedingungen spielen dabei eine Rolle? Und was bedeutet eine intersektionale Perspektive für den Umgang mit Diskriminierung und Gewalt - auch im Hochschulkontext?
Gemeinsam mit Referentinnen des Bündnisses gegen antimuslimischen Rassismus Sachsen und des Ausländerrats Dresden beleuchten wir gesellschaftliche Mechanismen, konkrete Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten für einen diskriminierungssensiblen Hochschulalltag.
Zugang zum Raum (Bitte melden Sie sich hierzu mit Ihrem Klarnamen an.)
Beachten Sie außerdem den zugehörigen Code of Conduct zur Veranstaltung.
- 01.12.2026 // 13:00–16:00 Uhr
- Workshopleiterin: Anja Wiede, Ansprechperson der TUD-Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
- Kurzworkshop in Präsenz
- Angebot für TUD-Beschäftigte
- registration
Mit der Teilnahme am Unisafe-Forschungsprojekt stellt sich die TUD dem Phänomen der sexualisierten Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Der Workshop beginnt deshalb mit einem Überblick über Begriffsdefinitionen und statistischen Kennzahlen. Projektkoordinatorin und Workshopleiterin Anja Wiede bearbeitet mit den Teilnehmenden schließlich eigene Haltungen und mögliche Vorurteile zum Thema. Der Fokus liegt dennoch auf den Unterstützungsmöglichkeiten bei diesen Vorkommnissen, denn: auch wenn die meisten sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt nicht als Betroffene erleben müssen, finden sich viele als sogenannte „Bystander“ ((un-)bewusste Zeug:innen) wieder. Im Sinne einer gemeinschaftlichen Verantwortungsübernahme erarbeiten die Teilnehmenden deshalb eigene Interventionsmöglichkeiten.
Bundesweite Vernetzungsveranstaltung der BuKoF-Kommission Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen
Studentisches Engagement kann Veränderungen anstoßen – auch im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an Hochschulen. Doch wie wird aus einer Idee ein Projekt? Welche Erfahrungen machen Studierende dabei, und wie können sie sich gegenseitig unterstützen?
Wir laden Studierende und Interessierte aus ganz Deutschland ein, vier Projekte kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Vorgestellt werden ein offener Brief zur Sicherheit auf Sanitäranlagen aus Berlin, die Feminist Law Clinic aus Köln, die Initiative „Betrifft uns“ aus Koblenz sowie eine Umfrage zu sexueller Belästigung an einer medizinischen Fakultät in Würzburg. Die Engagierten geben Einblicke in ihre Arbeit und teilen Erfahrungen, Herausforderungen und Impulse für eigene Vorhaben.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, Fragen zu stellen, eigene Ideen und Projekte einzubringen und neue Kontakte zu knüpfen. Dabei sind alle willkommen: diejenigen, die sich bereits engagieren, ebenso wie diejenigen, die aktiv werden möchten und nach einem Einstieg suchen.
Im Anschluss steht der Austausch unter Studierenden im Mittelpunkt. Gemeinsam möchten wir darüber sprechen, welche Unterstützung es braucht und wie eine dauerhafte Vernetzung über Hochschulgrenzen hinweg gelingen kann. Um dafür einen studentischen Austauschraum zu schaffen, verlassen die an Hochschulen beschäftigten Personen diesen Teil der Veranstaltung.
Die bukof-Kommission zu sexualisierter Gewalt an Hochschulen möchte diese Vernetzung begleiten und unterstützen. Ziel ist es, gemeinsam Bedarfe an den Hochschulen sichtbar zu machen und studentischen Anliegen in der hochschulpolitischen Arbeit mehr Gewicht zu verleihen.
Zugang zum Raum Bitte melden Sie sich hierzu mit Ihrem Klarnamen an.
Beachten Sie außerdem den zugehörigen Code of Conduct zur Veranstaltung.
Hinschauen. Handeln. Unterstützen.
Campuswalk zum Umgang mit Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an der Uni
Datum: 02.12.2026, 13:00–15:00 Uhr, Brunnen vorm Barkhausen-Bau (Helmholtzstraße 18)
Wie können wir Grenzüberschreitungen erkennen? Was können wir tun, wenn wir selbst betroffen sind oder etwas beobachten? Und wo finden wir Unterstützung?
Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Campus kommen wir über diese Fragen ins Gespräch. An verschiedenen Stationen besprechen wir Beispiele aus dem Hochschulalltag, lernen Anlaufstellen kennen und erkunden Möglichkeiten, solidarisch zu handeln. Dabei besprechen wir auch, wie wir bei Unsicherheit intervenieren können – etwa durch Nachfragen, Ablenken oder das Hinzuziehen anderer. Die Wünsche betroffener Personen und die eigene Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Campuswalk richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden. Die Route weist die auf dem Campus üblichen Barrieren auf.
Der Rundgang wird von Anja Wiede, Ansprechperson der Beschwerdestelle, geführt.
- 03.12.2026 // 13:00–16:00 Uhr
- Trainerin: Nadja Gottschalk, Medienpädagogin mit dem Schwerpunkt Digitale (technikgestützte) Gewalt
- Präsenz-Workshop
- für TUD-Beschäftigte
- Anmeldung
Antifeministische und sexistische Übergriffe finden zunehmend auch im digitalen Raum statt: von abwertenden Kommentaren und gezielten Provokationen bis hin zu Hate Speech, Belästigung und Bedrohungen.
Der Workshop vermittelt Strategien, um solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und handlungssicher darauf zu reagieren. Gemeinsam schauen wir auf typische Muster digitaler Übergriffe und beschäftigen uns mit der Frage, wann eine Reaktion sinnvoll ist und wann Selbstschutz und Abgrenzung Vorrang haben. Die Teilnehmenden lernen konkrete Möglichkeiten kennen, um sich online zu schützen, Grenzen zu setzen und Unterstützung zu organisieren. Dabei geht es nicht darum, auf jede Situation reagieren zu müssen, sondern darum, die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu stärken.
Der Wendo-Kurs bietet Raum, die eigenen Stärken zu entdecken, Grenzen wahrzunehmen und selbstbewusst für sie einzustehen. Praktische Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung eröffnen Handlungsmöglichkeiten für herausfordernde Situationen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Interessierte können sich bereits jetzt bis zum 25.11.2026 unter melden. Es wird ein gemeinsamer Termin im Januar gesucht.
Nachhaltigkeit
Die TU Dresden ist lokal fest verankert und strebt als globale Akteurin die Entwicklung zu einer ökologisch verantwortungsvollen und nachhaltig agierenden Institution an, um ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Generationen gerecht zu werden. Der Umwelt- und Klimaschutz sowie die ökologische Nachhaltigkeit nehmen einen hohen Stellenwert an der TU Dresden ein. Das Green Office der TU Dresden bietet aber auch darüber hinaus einige Veranstaltungen an.
Bioleder aus Kombucha? Mit selbstgemachten „Biomaterialien“ aus Lebensmittelresten könnt ihr kreativ werden. Lina Staffa des IAK der TU Dresden macht uns deutlich, was hinter Lebensmittelverschwendung steckt, was man technisch aus organischen Abfällen machen kann und Paula Meier aus dem Kultur- und Makerspace in Augustusburg zeigt euch im SLUB Makerspace praktische Wege aus Lebensmittelresten neue Materialien zu schaffen und wie ihr sie mit den Geräten im Makerspace weiter verarbeiten könnt.
Wenn das Haushaltsgerät nicht mehr funktioniert oder Näharbeiten nötig sind, kann nun auch am Campus ein Besuch beim RepairCafé helfen. Diese Selbsthilfewerkstatt unterstützt Besucher:innen dabei, unter Anleitung von technikaffinen Ehrenamtlichen das defekte Gerät hoffentlich wieder funktionstüchtig zu machen.
Sie interessieren sich für Nachhaltigkeit und möchten diese an der TU Dresden, in Ihrer Fakultät, in Ihrem Sachgebiet oder auch Ihrem Fachschaftsrat oder Ihrer Hochschulgruppe fördern, wissen aber nicht wie anfangen? Sie möchten gern mit Kolleg:innen und Kommiliton:innen zu Nachhaltigkeit und nachhaltigem Arbeiten und Leben ins Gespräch kommen, stehen dabei aber vor Herausforderungen? Oder Sie wissen nicht, wo es Informationen gibt und möchten sich einfach stärker vernetzen, um das Thema voranzubringen und Mitstreiter:innen kennen zu lernen. Wir wollen uns konkrete mit möglichen Ansatzpunkten des Handelns befassen.
Impulsgeberin: Charlotte Böhm (Senior Referentin Nachhaltigkeit und KI, Community Management/sustAInability, Hochschule München, University of Applied Sciences)
Überfordert mit der richtigen Mülltrennung? Gerade bei textilen Stoffen können Fragezeichen auftauchen. Da weiß das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft Rat und steht uns im Makerspace für Beratungen rund um die Textilentsorgung zur Verfügung. Wenn Sie nicht nur richtig entsorgen, sondern aus alten Textilien Neues schaffen wollen, haben wir hier außerdem Material, Ideen und Unterstützung für Sie! Neue Hüllen für Elektro-Geräte oder collagierte Textil-Wandbilder? - Alle Projekte und Ideen sind Willkommen. Alte Planen und Banner haben das Green Office von der TU Dresden und das Amt für Stadtgrün beigesteuert.
An welchen Hebeln muss die TUD ansetzen, um bis 2030 Treibhausgasneutralität zu erreichen? Diese Infoveranstaltung lädt die interessierte TUD-Öffentlichkeit ein, mehr über das neu beschlossene Klimaschutzkonzept zu erfahren, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Möglichkeiten des Mitmachens kennenzulernen.
Bei einem Kaffee miteinander ins Gespräch kommen. Bei der Sustainable Coffee Hour sind alle Akteur:innen und Interessierte im Bereich Nachhaltigkeit willkommen. Hier erfahren Sie, was in Sachen Nachhaltigkeit passiert und wer wie wo engagiert ist.
Euer Last-Minute-Weihnachtsgeschenk kann nachhaltig sein! Wir stellen mit euch gemeinsam Schwibbögen und andere weihnachtliche (Geschenk-) Ideen her - Aus alten Materialresten! Denn nicht alles, was glänzt, muss neu sein. Was hinter dem Begriff „Suffizienz“ steht, erfahren wir von Professorin Christina Dornack des IAK.
Impulsgeber*innen: Dr.in phil. Sandra Buchmüller & Dr.-Ing. habil. Adrian Ehrenhofer (Professur für Thermodynamik & Professur für Mechanik multifunktionaler Strukturen, TU Dresden)
Universität und Gesellschaft
Der Stadtgesellschaft niedrigschwellige Zugänge zu Wissen(-schaft) zu geben, zugleich aber auch Impulse von außen aufzunehmen, ist ein zentraler Aspekt der TUD-Universitätskultur. Den wertschätzende Austausch sehen wir als Grundlage für ein demokratisch geprägtes Miteinander.
Halbzeit beim Forschungsprojekt „Die TH Dresden im Nationalsozialismus“. Die Midterm-Konferenz bietet den am Projekt beteiligten Forschenden ein Forum, ihre Ergebnisse im Austausch mit ausgewiesenen Expert:innen aus der Hochschul-, Wissenschafts-, Technik-, Medizin- und Zeitgeschichte zu diskutieren. Eine Keynote und wissenschaftliche Kommentare ordnen die Vorträge in aktuelle Forschungsdebatten ein und ziehen eine erste wissenschaftliche Zwischenbilanz des Projekts.
Wie verhielt sich die Technische Hochschule Dresden im Nationalsozialismus? Welche Handlungsspielräume hatten Wissenschaftler:innen in einem totalitären System – und welche Verantwortung trugen Hochschulen in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Extreme? Wer sich für die Geschichte der TU Dresden und deren Aufarbeitung interessiert, ist herzlich eingeladen teilzunehmen.
Demokratie lebt von Vielfalt, Respekt und Solidarität sowie dem gemeinsamen Einsatz für Menschenrechte und Gleichberechtigung. Mit der Weiterbildungsreihe „Courage – wissen, sehen, handeln“ lädt die TU Dresden vor allem ihre Beschäftigten ein, sich mit aktuellen antidemokratischen Herausforderungen auseinanderzusetzen, Wissen zu vertiefen und Handlungskompetenzen für Studium, Lehre und Arbeitsalltag zu entwickeln. In inspirierenden Vorträgen, interaktiven Workshops und anwendungsorientierten Austauschformaten wird Raum für Reflexion, Diskussion und praxisnahe Impulse geschaffen – immer mit dem Ziel, eine offene, respektvolle und diskriminierungssensible Universitätskultur zu stärken.
Wie wird Antisemitismus in Institutionen weitergegeben und erlebt? Zum öffentlichen Abendvortrag „Institutioneller Antisemitismus“ begrüßen wir Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai von der Universität Tübingen. Anhand empirischer Forschung beleuchtet sie jüdische Lebenswelten vor und nach dem 7. Oktober 2023: Wie werden Ausschluss, Diskriminierung und Gewalt erlebt? Welche historischen Kontinuitäten wirken fort – und welche Aufgaben ergeben sich daraus für Institutionen und eine demokratische Gesellschaft?
- 04. November, 19:00-21:00 Uhr
- Veranstaltungsort: ABS Hörsaal E11 (August-Bebel-Straße 20, 01219 Dresden)
Wie lassen sich die Vielfalt jüdischen Lebens und antisemitismuskritische Perspektiven in der Hochschullehre vermitteln? Der zweitägige Workshop des Begleitstudiums „Jüdischer Alltag in Deutschland“ verbindet Erfahrungen aus der Praxis mit wissenschaftlichen Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen der Vermittlung, Repräsentationsformen des Antisemitismus und Ansätze für Bildungs- und Präventionsarbeit. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und die Weiterentwicklung des Begleitstudiums.
- Hier geht es zum Programm.
- Anmeldung per Mail erforderlich.
Immer sagt wer anders, wo’s langgeht: In der Klasse gibt ein Kind den Ton an, über die Medienzeit entscheiden die Eltern und die Hausaufgaben sucht man sich auch nicht selbst aus. Aber wer darf eigentlich was bestimmen? Hier dürfen Kinder und Familien darüber diskutieren: Woher kommt Macht? Wann solltet ihr euch wehren? Was bedeutet Verantwortung? Wie finden wir Regeln für ein gutes Miteinander?
Mit dabei: KIKA-Moderator Alex Huth, Politikwissenschaftlerin Stefanie Gerstenberger, Sprachwissenschaftler Prof. Simon Meier-Vieracker, Autorin Assata Frauhammer, Illustratorin Claudia Weikert.
Trauer zeigt sich nicht nur nach einem Todesfall. Sie zeigt sich auch bei einer Trennung, wenn das Kind auszieht oder Eltern pflegebedürftig werden, manchmal schon vor dem eigentlichen Abschied. Oft bemerken wir nur Erschöpfung oder Unruhe und sprechen im Job selten darüber.
Der Vortrag lädt ein, in Ruhe hinzuschauen: Was ist Trauer, wie zeigt sie sich, und was hilft, im Alltag handlungsfähig zu bleiben? Sie nehmen verständliche Einordnungen und alltagstaugliche Impulse mit, für sich selbst und das Miteinander im Team.
Zuhören genügt: Niemand wird aufgefordert, etwas Persönliches zu erzählen.
„Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum – Was macht der Wald im Wohnzimmer?“ mit Prof. Michael Müller, Professur für Waldschutz
Duftende Nadeln, glitzernde Kugeln und Geschenke darunter – für die meisten gehört der Weihnachtsbaum einfach zum Weihnachtsfest dazu. Aber ist ein echter Baum auch gut für die Natur und den Artenschutz und was haben unsere Weihnachtsgewohnheiten mit dem Leben im Wald zu tun? Zusammen mit Prof. Michael Müller gehen wir diesen Fragen auf den Grund, schauen uns Alternativen an und entdecken, was einen Baum eigentlich zum Weihnachtsbaum macht. Zum Mitdenken, Staunen und Diskutieren für die ganze Familie!
Diversity
Ein wichtiger Bestandteil der Wochen der Verantwortung sind die Diversity Tage. Die TU Dresden versteht sich als eine inklusive Hochschule, an der es selbstverständlich ist, verschieden zu sein. Bereits seit einem Jahrzehnt setzt sich das Diversity Management an der TU Dresden für die Wertschätzung der Vielfalt ihrer Angehörigen und deren chancengleiche Teilhabe ein.
Diversity Tage 2026: Was wir nicht sehen – Unsichtbare Realitäten auf dem Campus
Vom 2. bis 7. November 2026 stehen die Diversity Tage an der TUD unter dem Motto „Was wir nicht sehen – Unsichtbare Realitäten auf dem Campus“. Workshops, Diskussionen, Kreativangebote und Lesungen laden zum Austausch und zum Reflektieren ein. Im Fokus stehen vielfältige Themen, die oft verborgen bleiben und dennoch den Alltag vieler Menschen an der Universität prägen.
Die Geburt eines Kindes ist für die meisten Familien ein positives Erlebnis, der Übergang zur Elternschaft kann jedoch Herausforderungen mit sich bringen. Zwei Dresdner Studien untersuchen derzeit sowohl das subjektive Geburtserleben (werdender) Eltern als auch die weitere Entwicklung der Familienmitglieder bis ins Schuleingangsalter der Kinder.
Wie zeigt sich Rassismus im Alltag? Welche Vorurteile und Zuschreibungen prägen unseren Blick auf andere Menschen und was kann Fotografie sichtbar machen, was im Alltag oft unbeachtet bleibt? Die gezeigten Fotografien thematisieren Rassismuserfahrungen, Diskriminierung, gesellschaftliche Zuschreibungen und strukturelle Ungleichbehandlung.
Gesunde Universität
Gerade in Zeiten mit hohen Anforderungen beim Studium, am Arbeitsplatz oder zu Hause wünscht sich jeder Mensch, gesund zu bleiben oder gesünder zu werden. Das Universitäre Gesundheitsmanagement (Intranet-Link) der TU Dresden bietet Hochschulangehörigen deshalb zahlreiche Angbebote, die eine gesunde Lern- und Arbeitsumgebung fördern.
Erkennen. Ansprechen. Unterstützen. Erste Hilfe für seelische Gesundheit
Die Infoveranstaltung bietet spannende Einblicke in das MHFA-Konzept (Mental Health First Aid), die Unterstützung durch psychische Ersthelfer:innen und den Ablauf der Weiterbildung. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.
Wo? Online
Wer? Angehörige der TUD
Zur Anmeldung
Zwischen Vorlesungen, Meetings, Projekten und Alltagsstress kommen kleine Pausen oft zu kurz. Die Achtsame Pause bietet eine kurze Auszeit, um neue Energie zu tanken und bewusst zur Ruhe zu finden. Mit Elementen aus leichter Bewegung, achtsamer Körperwahrnehmung und kurzen Meditationen wird gezeigt, wie Achtsamkeit einfach in den Arbeits- oder Studienalltag integriert werden kann.
Was sind Warnsignale psychischer Krisen? Wo findet ihr an der TUD Unterstützung, um sie zu bewältigen? Das und mehr erfahrt ihr im Onlineforum „Psychisch fit studieren“.
Im November nehmen wir die Gesundheit der Männer in den Fokus und setzen Impulse zu verschiedenen Themen. Freuen Sie sich auf die exklusive Online-Veranstaltungsreihe „Schnurrbart, Mut und Medizin # Männergesundheit“ der Techniker Krankenkasse.
Wenn der Lebenslauf mitstudiert – Wie du Karriere-Druck aus dem Hörsaal rausholst | How it works mit Theresa Ziegler
Für viele Studierende sind Noten nicht die größte Sorge. Zwischen Vorlesungen, Nebenjob und Bewerbungen wächst der Druck, möglichst früh die richtige Karriereentscheidung zu treffen. Im Talk besprechen wir: Wann hilft ein Karriereplan, und wann wird die Zukunftsangst zum Problem? Muss ein Studium wirklich direkt auf einen konkreten Job zulaufen, oder darf es Raum für Umwege, Fehler und Kurswechsel geben? Bei »How it works« sprechen Theresa Ziegler, Journalistin und Content-Creatorin, Elias Jessen, Psychologe und Gründer von Social Proof und Dr. Anne-Marie Lachmund, Juniorprofessorin für Didaktik der romanischen Sprachen am Institut für Romanistik der TU Dresden mit ZEIT Campus Moderator Christoph Farkas über dieses Thema. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir euch zum Vernetzen auf einen Snack und ein Getränk beim Get-Together ein.
Wir alle prokrastinieren, v. a., wenn es der Studienalltag zulässt! Also ist es höchste Zeit, sich genauer anzuschauen, warum wir prokrastinieren und vor allem, was man dagegen unternehmen kann! Im Rahmen des virtuellen Vortrags durch den Referierenden mit verschiedenen Tipps & Tricks zum Vermeiden von Prokrastination sind die Teilnehmenden herzlich dazu eingeladen, sich über eigene Erfahrungen und Lösungsansätze auszutauschen.
Welcher Aufschiebe-Typ sind Sie? Finden Sie im Workshop Möglichkeiten, Ihre Aufgaben entspannter und erfolgreicher zu erledigen.
Du möchtest gern einzigartige Einblicke in die hochmoderne Produktion und Forschung in der Halbleiterindustrie erhalten und dabei wichtige Kompetenzen für deine berufliche Laufbahn sammeln? Dann ist das „Semiconductor Talent Incubation Program” (STIPT) in Taiwan genau richtig für dich. Das sechsmonatige STIPT-Programm kombiniert ein Studienprogramm im Halbleiterbereich mit einem praktischen Training bei TSMC, einem weltweit führenden Unternehmen im Halbleitersektor. Von März bis Juni bzw. September bis Dezember studierst du an einer führenden taiwanischen Universität. Im Anschluss absolvierst du im Juli/August bzw. Januar/Februar ein mehrwöchiges praktisches Training im Newcomer Training Center & Fab bei TSMC (Taichung).
Du bist neurodivergent oder vermutest eine Neurodivergenz bei dir? Klassische Lern- und Arbeitstechniken sorgen bei dir eher für Frust anstatt für Erleichterung? Das muss nicht sein! In unserem Workshop geben wir dir Tipps und Techniken an die Hand, die zu dir und deinen Bedürfnissen passen. In geschütztem Rahmen tauschen wir uns über typische Herausforderungen aus und sammeln praktische Lösungen, um deinen Unialltag zu erleichtern.
Prüfungsangst ist normal und sogar wichtig, denn sie kann der eigenen Leistung und Motivation zuträglich sein. Doch was kann helfen, den Stress und die Angst bei Prüfungen auf einem moderaten Level zu halten? Damit beschäftigen wir uns in diesem Seminar, welches u. a. Raum für Austausch, Tipps und Selbsterfahrung gibt.
Psychische Belastungen und Krisen von Studierenden sind längst Teil des Hochschulalltags geworden. Viele Lehrende erleben Situationen, die Fragen aufwerfen: Wie lassen sich Belastungen erkennen? Was hilft im Umgang mit schwierigen Situationen? Und welche Möglichkeiten haben Lehrende überhaupt?
What are the warning signs of a mental health crisis? Where can you find support at TUD to cope with them? You can learn about this and more in the online event ‚Mental Well-Being on campus‘
Feel-Good Food in Germany Moving to a new country often means adjusting to different eating habits, finding alternatives to foods you miss and figuring out what works for you in your new everyday life. Changes in diet and exposure to new allergens can sometimes bring unfamiliar symptoms after eating. The first talk offers a starting point for understanding possible causes and exploring when it might be worth looking into them further. The second provides practical inspiration for building healthy new habits and finding your way around balanced eating in Germany. Talk 1: Food & Allergies — What’s Behind the Symptoms? Why can allergies develop or appear for the first time after moving to a new environment? We’ll explore this question and then focus on the topics you’re most interested in: pollen allergies, food allergies, intolerances (lactose, fructose and gluten), food additives or vitamin D supplementation.
Das Forum für Lehrende bietet Raum, diesen Fragen gemeinsam nachzugehen. Im Mittelpunkt stehen Kompetenzentwicklung, Perspektivwechsel und gegenseitiges Lernen. Gemeinsam mit dem Expert*innentandem von Irrsinnig Menschlich e.V. beschäftigen wir uns mit psychischer Gesundheit im Studium, typischen Warnsignalen psychischer Belastungen sowie Unterstützungs- und Hilfsangeboten innerhalb und außerhalb der Hochschule. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Lehrende zu Therapeut*innen auszubilden oder allgemeingültige Antworten auf komplexe Situationen zu vermitteln. Vielmehr möchten wir Impulse geben, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und Orientierung für den Hochschulalltag schaffen.
What does a balanced diet look like in everyday life? We’ll explore the basics and then dive into your chosen topics: protein, healthy drinks, healthy fats or Brainfood. Discover what helps you feel good, eat well and find your way around food in Germany.
Psychische Belastungen und Krisen von Studierenden sind längst Teil des Hochschulalltags geworden. Viele Lehrende erleben Situationen, die Fragen aufwerfen: Wie lassen sich Belastungen erkennen? Was hilft im Umgang mit schwierigen Situationen? Und welche Möglichkeiten haben Lehrende überhaupt?