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Studiengang Maschinenbau (Diplom)

Informationen gültig bis Mai 2014, Änderungen vorbehalten
Abschluss Diplom
Regelstudienzeit 10 Semester
Studienform Direktstudium
Studientyp grundständig
Bewerbungsmodalitäten für deutsche Studienbewerber und Bildungsinländer einblenden
1. Fachsemester
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist Studium 1. Juni - 15. September
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Höhere Fachsemester einblenden
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei
Studienbeginn Wintersemester, Sommersemester
Bewerbungszeitraum 1. Juni - 15. September,

1. Dezember - 15. März
Bewerbungsportal
Bewerbungsmodalitäten für ausländische Studienbewerber einblenden
1. Fachsemester
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungszeitraum Nicht-EU Bewerber 1. März - 15. Juli (für direkten Studienbeginn im Wintersemester)
Bewerbungszeitraum EU Bewerber 1. März - 15. Juli (für direkten Studienbeginn im Wintersemester)
Bewerbungszeitraum für Studienvorbereitung 1. März - 15. Juli (für Studienvorbereitung im Wintersemester),

1. Oktober - 15. Januar (für Studienvorbereitung im Sommersemester)
Bewerbungsportal

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung.

Für ausländische Bewerber gelten die Informationen auf den Webseiten des Akademischen Auslandsamtes.

Sprachniveau Deutsch

für Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung gilt: TestDaF (TDN 4x4) oder DSH 2 »Details Sprachvoraussetzungen
Studienbewerber, deren Muttersprache Deutsch ist, müssen keine deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang nachweisen.

Allgemeines zum Studiengang

Der Maschinenbau gehört zu den traditionellen Ingenieurdisziplinen und löst Fragen der Entwicklung, der Fertigung und des Betriebes von Maschinen und Anlagen in allen Bereichen der Wirtschaft. Das Maschinenbaustudium an der TU Dresden umfasst neben einer natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenausbildung methoden- und aufgabenorientierte Studienrichtungen/-schwerpunkte sowie ein umfangreiches Spektrum an Spezialisierungen. Für eine davon entscheidet sich jeder Studierende nach Neigung und beruflichen Vorstellungen.

In allen Bereichen spielt die Automatisierung der Fertigungsprozesse und zunehmende Einbeziehung der Informationstechnologien eine immer wichtigere Rolle. Die Wissensvermittlung erfolgt einerseits im Hinblick auf die rationelle Nutzung der Maschinen und Anlagen, aber auch andererseits auf den umweltgerechten Einsatz der Technik und die verantwortungsvolle Nutzung der Ressourcen.
In Kooperation mit den Universitäten: Université de Valenciennes (Frankreich), ENSAM Metz-Arts et Métiers Paristech (Frankreich) und TU Ostrava (Tschechien) werden Doppelabschlüsse angeboten.

Studieninhalt

Grundstudium (1. bis 4. Semester)

Das Grundstudium dient der Vermittlung von Grundkompetenzen und beinhaltet Module vor allem zum Erwerb der mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundkenntnisse. Dazu gehören vor allem die Fachgebiete Technische Mechanik, Technische Thermodynamik, Strömungslehre und Elektrotechnik. Es werden aber auch allgemeine Grundlagen des Maschinenbaus wie z. B. Konstruktion und Fertigung, Maschinenelemente und Werkstofftechnik gelehrt. Im Wahlpflichtstudium können die Studierenden aus den Bereichen Sozialwissenschaften, Umweltschutz und Fremdsprachen entsprechende Module auswählen.

Hauptstudium (5. Bis 10. Semester)

Das Hauptstudium bietet in der gewählten Studienrichtung neben einem Pflichtprogramm Vertiefungsmöglichkeiten auf wahlobligatorischer Grundlage, die Sie durch Module nach freier Wahl ergänzen können.

Allgemeiner und Konstruktiver Maschinenbau
Methoden zur Gestaltung und Berechnung von Antrieben von Bauteilen bis zu komplexen Baugruppen, Produktentwicklung und deren effiziente Herstellung unter Einsatz von CAD und CAE-Techniken, Fördertechnik und Baumaschinen einschließlich Transportlogistik, Landmaschinen, Mobiler Arbeitsmaschinen zur Be- und Verarbeitung von biologisch aktiven Stoffen, Traktoren, Erntemaschinen, Maschinen zur Tierhaltung, Einbeziehung der Elektronik zum Steuern und Regeln mobiler und stationärer Prozesstechnik, Technisches Design

Energietechnik
Konstruktion, Planung, Projektierung und Betriebsführung für alle Teilgebiete der thermischen Energieumwandlung (konventionelle Kraftwerke, kommunale Energieversorgungsunternehmen, Unternehmen der kälte- und kryotechnischen Branche, Hersteller von Anlagen des thermischen Maschinenbaus, Anlagen zur Nutzung regenerativer Energiequellen), Energiemaschinen, Kälte- und Anlagentechnik, Kernenergietechnik, Wärmetechnik, Thermodynamik und Wärmeübertragung.

Kraftfahrzeug- und Schienenfahrzeugtechnik
Entwicklung, Konstruktion, Berechnung und Erprobung von Kraftfahrzeug- und Schienenfahrzeugtechnik einschließlich Mess- und Automatisierungstechnik, Maschinendynamik, Antriebstechnik, Konstruktionswerkstoffe und Fluidtechnik sowie Maschinenkonstruktion, Vertiefung in Kraftfahrzeugtechnik, Verbrennungsmotoren, Mechatronische Systeme, Schienenfahrzeugtechnik einschließlich der Spurführung, Antriebs- und Bremstechnik sowie Fahrzeugdynamik

Leichtbau
Beanspruchungsgerechte Gestaltung und Dimensionierung innovativer Erzeugnisse und deren Zuverlässigkeitsnachweise, Konstruieren mit Kunststoffen und faserverstärkten Verbundwerkstoffen mittels rechnergestützter Simulationsmethoden, Strukturoptimierung,
Einsatz leichtbaurelevanter Fertigungs- und Fügetechniken, Kunststoff- und Faserverbundtechnologien,

Luft- und Raumfahrttechnik
Berechnung, Konstruktion Dimensionierung, Fertigung und Prüfung von Baugruppen und Systemen für Luft- und Raumfahrzeuge sowie der Zulieferindustrie (Antriebs- und Trägersysteme, Luft- und Raumfahrtwerkstoffe, Instandhaltung, Lageregelung für Raumfahrzeuge, Navigation und Satellitenkommunikation, Überschallaerodynamik und Thermodynamik der Antriebe), Festkörper- und Strömungsmechanik, Aerodynamik und Flugmechanik sowie Thermodynamik, Untersuchung der Zuverlässigkeit von Konstruktionen, des technisch und ökonomisch begründeten Leichtbaus sowie der Lebensdauerprognose von Bauteilen

Produktionstechnik
Fertigungsverfahren und Werkzeuge (Entwicklung und Einsatz aller Fertigungsverfahren sowie von Verfahrenskombinationen, Hybridverfahren, Mikrofertigungstechnik, Fertigungsmesstechnik), Werkzeugmaschinen und Steuerungstechnik (Entwicklung und Einsatz von Werkzeugmaschinen und Fertigungsmitteln, Werkzeugmaschinen-Steuerung und Automatisierung sowie Maschinenmesstechnik), Prozessgestaltung, Fabrikplanung und Fabrikbetrieb (Entwicklung, Realisierung und Betreiben der Teilefertigung und Montage, Produktionsautomatisierung, Qualitätssicherung, Produktionslogistik, Produktionsorganisation, Werksentwicklung, Werksinstandsetzung, Fabrikökologie, Entsorgungslogistik), Mensch-Maschine-System, ergonomische Auslegung technischer Erzeugnisse, Analyse von Arbeitssituationen, nutzergerechte Gestaltung technischer Systeme, Gestaltung von Aufbau- und Ablauforganisation einschließlich Managementkonzepten

Simulationsmethoden des Maschinenbaus
Untersuchung des statischen und dynamischen Verhaltens von Konstruktionen, der Kinetik von Strömungsvorgängen an Turbomaschinen, Flugzeugen, Fahrzeugen und Gebäuden, des technisch und ökonomisch begründeten Leichtbaus, der Lebensdauerprognose von Bauteilen

Verarbeitungs- und Textilmaschinenbau
Analyse, Synthese und industrielle Realisierung von stoffverarbeitenden Prozessen, Technologische Verfahren zur Konstruktion und Optimierung von Verarbeitungsmaschinen, Verarbeitungsmaschinen zur Herstellung, Verpackung sowie Entsorgung von Konsumgütern, Verarbeitungsmaschinen und -anlagen, Verarbeitungs- und Verpackungstechnik, Grundlagenwissen der klassischen Textil- und Konfektionstechnik (Textile Faserstoffe, Textile Prüftechnik, Verfahren und Maschinen der Textil- und Konfektionstechnik, Makromolekulare und Textilchemie, Qualitätssicherung), zukunftsorientiertes Spezialwissen zu Herstellung und Einsatz von High-Tech-Textilien für neue Anwendungsgebiete beispielsweise im Maschinenbau, im Bauwesen, im Fahrzeug- und Flugzeugbau und im Leichtbau sowie auf den Gebieten der Medizin- und Sicherheitstextilien, CAD-Techniken, Recyclingtechnik

Eine Studienarbeit und ein Fachpraktikum in Forschungseinrichtungen und Unternehmen vermitteln die nötigen Praxiserfahrungen. Dafür stehen vielfältige Plätze im In- und Ausland zur Verfügung. Das Fachpraktikum wird im 7. Semester durchgeführt. Dies soll sowohl fachspezifische Kenntnisse von den Technologien und Arbeitsmethoden vermitteln als auch die Studierenden an betriebsorganisatorische Aufgaben heranführen.

Struktur

Abbildung Struktur des Studiengangs

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Doppelabschlüsse

In Kooperation mit folgenden Universitäten werden Doppelabschlüsse angeboten:

Nähere Informationen auf den Seiten der Fakultät Maschinenbau

Pflichtpraktikum während des Studiums

16 Wochen

Berufsfelder

Absolventen dieses Studienganges haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten, z. B. in Forschung, Konstruktion und Erzeugnisentwicklung, Fabrik- und Anlagenplanung, Produktionsvorbereitung und Produktion, Maschinen- und Anlageninstandhaltung, Qualitätssicherung, Arbeitsgestaltung und industrieller Formgestaltung, Management und Marketing. Sie übernehmen außerdem Aufgaben im öffentlichen Dienst oder arbeiten als Selbständige in einem Ingenieurbüro. Je nach gewählter Studien- und Vertiefungsrichtung können die Absolventen tätig werden als Berechnungsingenieure, z. B. für Festkörpermechanik, Strömungsmechanik oder Thermodynamik, als Konstrukteure, Betriebsingenieure, Technologen, Fertigungsinformatiker oder Designer für den allgemeinen Maschinen-, Apparate- und Anlagenbau sowie für solche speziellen Industriezweige wie den Energiemaschinen-, Werkzeugmaschinen- oder Verarbeitungsmaschinenbau, die KfZ- und Fördertechnik, die Schienen- und Luftfahrzeugtechnik, den Werkzeugbau, die Technische Gebäudeausrüstung oder die Textil- und Konfektionstechnik.
Für Absolventen, die vorrangig in der Forschung arbeiten wollen, besteht die Möglichkeit, in einem Promotionsverfahren den Doktorgrad (Dr.-Ing.) zu erwerben.

Letzte Änderung: 07.04.2014
Redaktion: ZSB TU Dresden

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