Lernmethoden
Jeder Mensch lernt anders – und genau das ist im Studium entscheidend. Während manche sich Inhalte am besten merken, wenn sie sie sehen, brauchen andere das Gespräch oder sogar Bewegung, um richtig ins Thema einzutauchen. Hier kannst du dir einen Überblick über verschiedene Methoden verschaffen und schauen, welche perfekt zu dir passen – und so viel effizienter lernen.
Inhaltsverzeichnis
Lernmethoden
Lernmethoden sind verschiedene Wege, um Wissen aufzunehmen und zu verstehen. Dabei wird oft zwischen oberflächlichem und tiefem Lernen unterschieden. Beim oberflächlichen Lernen werden Informationen meist nur auswendig gelernt. Beim tiefen Lernen setzt man sich intensiver mit dem Lernstoff auseinander, versteht Zusammenhänge und verknüpft neue Informationen mit bereits vorhandenem Wissen. Ziel ist es, Inhalte nicht nur zu merken, sondern auch langfristig zu verstehen und anwenden zu können.
Um tiefes und nachhaltiges Lernen zu fördern, stehen verschiedene Lernmethoden zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in ihrer Vorgehensweise und können je nach Lernziel und Lerninhalt unterschiedlich eingesetzt werden.
Übersicht über verschiedene Lernmethoden
Diese Methoden helfen dir, Inhalte klar vor Augen zu haben und besser abzuspeichern.
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Diagramme und Infografiken (z.B. Zeitstrahl zur Französischen Revolution)
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Lernvideos / Animationen (z.B. YouTube-Formate wie Kurzgesagt oder simpleclub)
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Farbcodes und Markierungen (wichtige Stellen im Text mit Farben kennzeichnen)
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Concept Maps (Zusammenhänge grafisch darstellen – ähnlich wie Mindmaps, aber stärker vernetzt)
Diese Mehtoden helfen dir vor allem durch Zuhören, Erzählen und Diskutieren Inhalte aufzunehmen.
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Hörbücher / Podcasts (Geschichte oder Fachthemen als Podcast anhören)
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Lautes Lesen / Erklären (Inhalte laut mitsprechen oder jemand anderem erklären)
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Audio-Notizen (Mitschnitte eigener Zusammenfassungen aufnehmen und z.B. beim Spazierengehen anhören)
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Diskussionsrunden (Inhalte mit Kommiliton:innen oder Freund:innen durchsprechen)
Diese Methoden helfen dir, wenn Lernen für dich heißt: machen statt nur zuhören. Ob Rollenspiele, Experimente oder Modelle basteln – wenn du dich aktiv einbringst, bleibt der Stoff hängen.
Hilfreiche Lernmethoden:
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Lernen durch Bewegung (z.B. Matheaufgaben mit Bausteinen lösen)
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Experimente / praktisches Tun (z.B. Chemische Reaktionen selbst durchführen)
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Bewegtes Lernen (z.B. Stoff beim Spazierengehen wiederholen oder Karteikarten nutzen)
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Modelle basteln (z.B. Molekülmodelle oder Architekturprojekte erstellen)
Diskussionen, Gruppenarbeiten oder Partnerübungen bringen dich am weitesten. Wenn du mit anderen sprichst, Fragen stellst und Themen gemeinsam durchgehst, merkst du dir Inhalte leichter – und profitierst zusätzlich vom Blickwinkel deiner Mitstudierenden.
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Gruppenarbeit / Peer Learning (Themen in Kleingruppen diskutieren)
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Rollenspiele / Simulationen (z.B. Gerichtverhandlung oder Gesprächssituation nachspielen)
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Lern-Tandems (zu zweit regelmäßig Themen durchgehen und gegenseitig abfragen)
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Diskussionsforen / Online-Gruppen (Austausch in studienbezogenen Chats oder Foren, z.B. auf Opal)
Diese Methoden helfen dir, Informationen gezielt im Kopf zu verarbeiten und abzuspeichern.
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Wiederholung / Repetition (z.B. Vokabeln mehrmals laut aufsagen oder schreiben)
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Elaborieren / Verknüpfung mit Vorwissen (neue Informationen mit eigenen Worten erklären)
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Chunking / Einheiten bilden (z.B. Telefonnummern in Dreier- oder Vierergruppen merken)
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Karteikarten-System (z.B. mit Papier oder Apps wie Anki)
Hier wirst du selbst aktiv und überprüfst, ob du den Stoff wirklich verstanden hast.
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Lernen durch Lehren (LdL) (ein Thema so erklären, als würdest du es selbst unterrichten)
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Selbsttest / Retrieval Practice (z.B. Lernkarten mit Fragen auf der Vorderseite nutzen oder durch eine KI abfragen lassen)
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Mind Mapping (Themen visuell strukturieren und verbinden)
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Übungsfragen entwickeln (eigene Prüfungsfragen formulieren und beantworten)
Diese Methoden helfen dir, dein Lernen zu planen und zu reflektieren.
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Lernplanung / Lernjournal: (Tagesziele aufschreiben und Lernfortschritt reflektieren)
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Fehleranalyse: (z.B. alte Prüfungen durchgehen, Fehler markieren und verstehen)
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Checklisten (Abhaken, welche Themen du schon sicher beherrschst)
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Pomodoro-Technik (Lernen in 25-Minuten-Einheiten mit kurzen Pausen)
Wichtig: Es lohnt sich, mehrere Methoden auszuprobieren und die passende Kombination für dich zu finden. Schließlich gibt es nicht den einen, richtigen Weg!
Hilfreiche Tipps
- Organisiere dein Lernen: Welchen Stoff willst du Lernen, wann und wie? Hier können dir ein Lernplan oder To-Do-Listen helfen.
- Überfordere dich nicht: Es ist okay wenn du an einem Tag mal nicht viel schaffst und eine Pause brauchst! Plane am besten Teilaufgaben, die aus kleinen und gut lernbaren Schritten besteht.
- Vermeide Zeitdruck: Durch Stress bleibt weniger hängen! Also plane lieber 1-2 Tage mehr ein, um den gelernten Stoff wiederholen zu können und dein Wissen zu festigen.