Diversity in der Forschung

Forschungszentren und Forschungsgruppen

Forschungszentrum für Integrationsstudien (Zfl)
Die neue Einrichtung wird die Erfordernisse an Sprache, Kultur und soziale Praxis für eine erfolgreiche Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erforschen. Das Zentrum will die Wirkungsweise dieser drei Faktoren für die Integration verstehen und anhand der gewonnenen Erkenntnisse konkrete Instrumente wie forschungsgestützte Integrationskurse, Zertifikate der politischen Bildung und interkulturellen Pädagogik ableiten. Das Zentrum wird an der TU Dresden im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) angesiedelt und als interdisziplinäre Einrichtung laufende und geplante Forschungsvorhaben bündeln.

Centrum für Demografie und Diversität (CDD)
Das Kompetenzzentrum leistet wissenschaftlich fundierte Beiträge zur Meisterung der Herausforderungen, die aus der demografischen Entwicklung und der zunehmenden gesellschaftlichen Diversität erwachsen. Es hat sich aus dem Zentrum Demografischer Wandel (ZDW) entwickelt und versteht sich als ein langfristig agierendes, interdisziplinäres Kompetenzzentrum der TU Dresden mit starken Praxisbezug.

Gendered University
Ein aus den Mitteln des Zukunftskonzeptes gefördertes Forschungsprojekt („Gendered University“) untersucht die sozialen Prozesse an der TU Dresden, „die eine Unterrepräsentation von Frauen in Spitzenpositionen innerhalb des sozialen Feldes der Wissenschaften fortlaufend reproduzieren.“ In diesem Projekt sollen u.a. Empfehlungen zur Überwindung struktureller Hürden für Frauen an der TU Dresden erarbeitet werden.

GenderConceptGroup (GCG)
Zur GenderConceptGroup haben sich Professorinnen und Professoren des Bereiches Geistes- und Sozialwissenschaften der Technischen Universität Dresden zusammengeschlossen, die in ihrer jeweiligen Disziplin einen Schwerpunkt Geschlechterforschung bzw. Gender Studies besitzen. Die Bündelung der Forschung in der GenderConceptGroup ergibt sich aus dem Selbstverständnis der Geschlechterforschung, die seit ihren Anfängen interdisziplinär arbeitet, gilt es doch, die komplexe Bedeutung der Kategorie Geschlecht in allen Bereichen des Lebens zu erforschen.

Professuren

Professur Inklusive Bildung
Die Aufgaben der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Inklusive Bildung liegen in der Lehre und Forschung im Themenfeld Inklusion und Bildung. Besondere Forschungsschwerpunkte stellen aktuell die Frühkindliche Bildung und Inklusion, die Schulische Inklusion (Schulentwicklungsprozesse und Unterrichtsentwicklung hinsichtlich des Umgangs mit heterogenen Gruppen) und die Intersektionalität – Zusammenhänge Behinderung – Geschlecht – sozioökonomische Benachteiligung – Kultur/Migration/Ethnizität dar. Die Lehrangebote befassen sich ebenfalls mit unterschiedlichen Schwerpunkten in diesem Themenfeld (z.B. Inklusiven Unterricht für die Praxis entwickeln!, Inklusive Didaktik, Freier (!?) Eintritt – Wie kann kulturelle Teilhabe für Alle ermöglicht werden?)
Ansprechpartnerin: Professorin Langner

Professur Mensch-Computer-Interaktion
Die Aufgaben der Professur Mensch-Computer-Interaktion umfassen die Lehre und Forschung im Themenfeld barrierefreie IT-Lösungen. Im Bereich der Forschung werden unter anderem die folgenden Projekte durchgeführt: das Projekt "Analyse, Verbesserung und Nachhaltigkeit der Barrierefreiheit der sächsischen Lernplattform OPAL", das Projekt „Mobility - Barrierefreie Fußgängernavigation in öffentlichen Gebäuden“ und das Projekt „Digitale Bibliotheken für Leser mit besonderen Anforderungen“. Die Lehrveranstaltungen im Rahmen der Professur befassen sich beispielsweise mit der barrierefreien Literaturerstellung.
Ansprechpartner: Professor Weber

Lehrstuhl für Sozial- und Gesundheitsbauten
Der Lehrstuhl für Sozial- und Gesundheitsbauten befasst sich mit der Lehre und Forschung im Themenfeld barrierefreie Architektur. Aktuelle Forschungsprojekte fokussieren auf Themen von Mensch-Architektur-Technik, Interaktion für demographische Nachhaltigkeit sowie Barrierefreiheit und den Einsatz technischer Unterstützungssysteme. Die angebotenen Lehrveranstaltungen befassen sich beispielsweise mit der aktivierenden Architektur für Menschen mit Demenz und der barrierefreien Gestaltung von Gebäuden.
Ansprechpartnerin: Professorin Marquardt

Professur für Mikrosoziologie
Der Forschungsschwerpunkt von Professor Karl Lenz ist die Soziologie persönlicher Beziehungen. Sein zentrales Anliegen ist es, der weitgehenden Ausblendung von Ehen in der Familienforschung entgegenzuwirken und eine über die Ehe hinausreichende Paarforschung zu etablieren. Professor Lenz engagiert sich in der Geschlechterforschung und hatte im Projekt „Studienfachwahl von Frauen und Männern an sächsischen Hochschulen“ die Leitung inne.
Ansprechpartner: Professor Lenz

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Sylvi Bianchin
Letzte Änderung: 05.09.2017